
Wegen der Corona-Epidemie rechnet die Metall- und Elektroindustrie mit drastischen Einbußen. Die Arbeitgeber fordern Geld für Kurzarbeit – noch großzügiger als in der Finanzkrise. Doch Experten fürchten einen „hemmungslosen Subventionswettlauf“.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Wegen der Corona-Epidemie rechnet die Metall- und Elektroindustrie mit drastischen Einbußen. Die Arbeitgeber fordern Geld für Kurzarbeit – noch großzügiger als in der Finanzkrise. Doch Experten fürchten einen „hemmungslosen Subventionswettlauf“.

Weiterbildungsanbieter vertreiben längst nicht mehr nur ein Seminarangebot „von der Stange“ sondern entwickeln gemeinsam mit Kunden individuelle Weiterbildungskonzepte. Beim Zukunftstalk der „Wirtschaft + Weiterbildung“ in Frankfurt diskutierten die Teilnehmer über diese strategische Einbindung.

Die Betriebe in Deutschland hätten zuletzt eher unbefristete Stellen geschaffen und zugleich flexible Beschäftigungsverhältnisse wie befristete Jobs, Zeitarbeit und Werkverträge reduziert als umgekehrt. Eine strengere Regulierung der flexiblen Erwerbsformen sei daher nicht nur unnötig, sie könnte sogar Arbeitsplätze kosten, schreibt der Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft.

Um Haushalt und Kinder kümmern sich noch immer in erster Linie Frauen. Ändern könnten das ein Grundeinkommen und die 30-Stunden-Woche, sagt Soziologin Gabriele Winker, von 2003 bis 2019 Professorin für Arbeitswissenschaft und Gender Studies an der TU Hamburg-Harburg.

Der Bundestag hat am Freitag, 6. März 2020, erstmals über einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „Arbeitslosenversicherung zur Arbeitsversicherung weiterentwickeln“ debattiert und ihn im Anschluss zur weiteren Beratung an den federführenden Ausschuss für Arbeit und Soziales überwiesen.

Im Bericht des ZEP (Zentrum für Evaluation und Politikberatung) wurde deshalb zwei zentralen Fragen nachgegangen: Wie gelingt es Menschen, nach existenziellen Krisen oder langjährigen Prozessen der Ausgrenzung in Arbeitsmarktteilhabe und unterstützende soziale Beziehungen zurückzukehren? Welche sozialstaatliche Unterstützung benötigen sie dafür?

Die AWO Soziale Dienste gGmbH − ProSozial − startet mit einem vom ESF geförderten Projekt, das Arbeitssuchende mit Fluchterfahrungen / Migrationshintergrund beim Verfassen ihrer Bewerbung unterstützt.

Wie verschieden sind die Ausbildungschancen z.B. in Bayern, Niedersachsen und Bremen? Anhand von quantitativen Indikatoren untersucht der Ländermonitor berufliche Bildung, wie sich die Situation der Berufsausbildung sowohl für Ausbildungssuchende als auch für Betriebe zwischen den Bundesländern unterscheidet.

Ein Praktikum während des Studiums dient oft als Sprungbrett in den Beruf. Doch nicht alle Bewerber haben die gleichen Chancen auf einen Platz, wie eine neue amerikanische Studie zeigt.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) bietet am 22. April 2020 in Köln das Seminar Arbeitsuchende Alleinerziehende fördern an.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil gab am 03. März 2020 in Berlin den Startschuss für das Deutsche Observatorium für Künstliche Intelligenz in Arbeit und Gesellschaft (KI-Observatorium). Hauptaufgabe des KI-Observatoriums ist es, die Anwendung Künstlicher Intelligenz im Gesellschafts-, Arbeits- und Wirtschaftsleben zu beobachten, weiterzuentwickeln und Handlungsempfehlungen für ihre Nutzung zu formulieren.

Die Bundesregierung will mehr Fachkräfte aus dem Ausland nach Deutschland holen. Doch ihr neues Gesetz hilft dabei kaum. Drei Vorschläge, wie es gehen könnte. Ein Kommentar von David Gutensohn.

Rund 62,7 Milliarden Stunden arbeiteten die Erwerbstätigen im Jahr 2019 in Deutschland. Das entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ist der höchste Stand seit dem Jahr 1991, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Der vor fünf Jahren eingeführte gesetzliche Mindestlohn ist nach Ansicht von Arbeitsmarktexperten nicht wie von vielen befürchtet zum Jobkiller geworden. Im Gegenteil: „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit hat sich fortgesetzt, und in den meisten Mindestlohnbranchen ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gestiegen“, erklärte der Chef der Landesarbeitsagentur, Kay Senius, in Halle.

Auf der Sitzung Deputation für Wirtschaft und Arbeit am 04.03.2020 ist die folgende Vorlage aus arbeitsmarktpolitischer Sicht (insbesondere Abschnitt 2.2. Beschäftigungs-und Investitionseffekte) von Interesse:
Jährliche Berichterstattung über die Gewerbeentwicklung in Bremen-Stadt
Vorlage Nr. 20/076-S

Dirk Kratz, Universität Hildesheim, hat untersucht, was Langzeitarbeitslosen wirklich hilft. Er sagt: Die Betreuung läuft grundlegend falsch. Arbeitslose werden behandelt wie kleine Schulkinder.

Die ESF-Webseite des Bremer Senats (Ressort Arbeit) bietet ab sofort die Möglichkeit, aktuelle Meldungen auf der Startseite direkt per Mail zu erhalten.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil: „Auch im Februar zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt weiterhin robust, ungeachtet der etwas verlangsamten Konjunktur. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,3 Prozent und damit auf dem Niveau des Vorjahresmonats. …“

Wie hat sich die Jahressumme der „Integrationen“ von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in duale Berufsausbildung in den Berufsberatungsjahren 2014/15 bis 2018/19 im Bund und den Ländern entwickelt?
Zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Die aktuellen Daten für Februar 2020, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).