
Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant weiter. Beinahe täglich kommen neue Anwendungen auf den Markt – die zur Konkurrenz für Arbeitnehmer werden. Insbesondere für junge Menschen, die gerade erst auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen wollen.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant weiter. Beinahe täglich kommen neue Anwendungen auf den Markt – die zur Konkurrenz für Arbeitnehmer werden. Insbesondere für junge Menschen, die gerade erst auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen wollen.

Im Koalitionsvertrag hatte die Bundesregierung einen Wechsel von aus der Ukraine geflüchteten Personen aus dem Bürgergeld in das Asylbewerberleistungsgesetz verabredet, sofern diese zum 01.04.2025 eingereist sind. Dieses Vorhaben soll nun mit dem sogenannten „Leistungsrechtsanpassungsgesetz“ umgesetzt werden. Der Paritätische hat im Rahmen der Verbändebeteiligung zum Referentenentwurf des Gesetzes Stellung genommen.

Für den Arbeitsmarkt stellen sich damit mehrere Fragen: Welche Branchen sind positiv oder negativ von der Energiewende, den Folgen des Klimawandels und den Anpassungen an den Klimawandel betroffen? Und welche Folgen hat dies für deren Beschäftigungsentwicklung? Welche Berufe werden dadurch verstärkt nachgefragt? Wo wird es Arbeitskräfteengpässe oder -überhänge geben?

Im Jahr 2024 haben die Sozialhilfeträger in Deutschland 20,2 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Sozialgesetzbuch (SGB XII) ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Ausgaben damit gegenüber dem Vorjahr um 14,8 %.

Dass der Arbeitsmarkt in Deutschland von ganz oben betrachtet schon seit geraumer Zeit in den Seilen hängt, ist mittlerweile keine wirkliche Neuigkeit mehr. Die Zuwächse, die es nach dem starken pandemiebedingten Einbruch 2020 bis Anfang 2021 gegeben hat, verlieren bereits seit dem Sommer 2022 an Kraft und nähern sich der Nulllinie.

Was verbirgt sich hinter diesem Anstieg um angeblich insgesamt 13,2 Mrd. Euro in den Jahren 2024 und 2025, den Statista in seiner Infografik vom 7. August 2025 präsentiert? Tatsächlich sinken die Bürgergeldausgaben belegen BIAJ-Daten.
Statistista hat auf den Hinweis vom BIAJ hin die Infografik inzwischen korrigiert.

Die jährlichen Zahlungsansprüche von „SGB-II-Bedarfsgemeinschaften“, die bis Ende 2024 auf insgesamt 46,923 Milliarden Euro gestiegen waren, steigen nicht mehr – sie sinken seit Beginn des Jahres 2025 sogar leicht.

Bundesweit haben Jobcenter im aktuellsten Berichtsmonat (April) bei 33.752 Bürgergeld-Empfängern erneut den Rotstift angesetzt. Dabei kam jeder neunte Betroffene aus Berlin.

Geflüchtete sollen die in Deutschland erhaltenen Sozialleistungen zurückzahlen: Das fordern zwei Thüringer SPD-Landräte. Der eine ist für kontroverse Positionen bekannt. In der Landespartei ist man nicht begeistert.

Ein Blick auf die Mittel für „Verwaltungskosten“ und „Eingliederungsleistungen“, die den Jobcentern im Haushaltsjahr 2025 − bei Inkrafttreten des zweiten Regierungsentwurfs des Bundeshaushalts 2025 vom 24. Juni 2025 − zur Verfügung stehen werden, und auf die Ausgaben von Januar bis Juli 2025 für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ und die Ausgaben aus dem Passiv-Aktiv-Transfer (PAT) im Bund und in den Ländern.

Von Januar bis Juli 2025 wurden insgesamt 70.011 Asylerstanträge gestellt, 50 Prozent weniger Asylerstanträge als die 140.783 von Januar bis Juli 2024.

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst auch in der Erwachsenen- und Weiterbildung angekommen. Mit den Chancen und Herausforderungen der rasanten Entwicklung beschäftigt sich das „DIE-Forum Weiterbildung 2025“.
DIE-Forum Weiterbildung 2025, 1. und 2. Dezember im Deutschen Museum Bonn.

Regional unterscheidet sich der Umfang des Einkommensvorteils bei Beschäftigung ebenfalls, in vielen Städten und Landkreisen sind die Unterschiede zum Bundesdurchschnitt nach oben oder unten dabei eher moderat. Das zeigt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

Trotz eines kontinuierlichen Aufwärtstrends bei den Fördereintritten sind die Fördermöglichkeiten nach dem Qualifizierungschancengesetz (QCG) und seinen Folgegesetzen oft noch unbekannt und die Digitalwirtschaft schöpft ihr Potenzial bisher noch nicht aus. Der Leitfaden unterstützt Unternehmen dabei, die Chancen des Förderinstruments für die digitale Transformation der Arbeitswelt und die Weiterbildung der Fachkräfte von morgen besser zu nutzen.

Der Bundesrechnungshof hat die Förderung von Umschulungen bei Trägern durch Jobcenter in gemeinsamer Einrichtung geprüft. Hierbei führte er Erhebungen bei fünf Jobcentern in gemeinsamer Einrichtung durch. Für die Prüfung wählte er 200 Fälle aus, in denen die Jobcenter in der Zeit vom 29. Mai 2020 bis zum 31. Dezember 2020 Umschulungen bei Trägern bewilligt hatten.

Die Politik setzt auf Druck: Wer Arbeit ablehnt, soll keine Leistungen mehr beziehen. Doch Jobcenter vermitteln kaum noch Jobs – zu manchem Kunden fehlt jahrelang jeder Kontakt.

Von August 2024 bis Juli 2025 wurden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) insgesamt 24,672 Milliarden Euro ausgegeben, 3,958 Milliarden Euro mehr als in den 12 Monaten ein Jahr zuvor. Im monatlichen Vorjahresvergleich stiegen die Ausgaben nach November 2022 in jedem der danach folgenden 32 Monate bis Juli 2025.

Die Arbeitnehmerkammer legt neue Daten zur Beschäftigung von Frauen auf dem bremischen Arbeitsmarkt vor.

Henrike Müller, Fraktionsvorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft, kommentiert die veröffentlichte Analyse der Arbeitnehmerkammer zur Lage von Frauen auf dem Arbeitsmarkt.

Der deutsche Vorzeigesozialstaat der Vorwendezeit ist passé, das Geld ist alle, die Kreditlinien sind erschöpft. Sämtliche Sozialsysteme müssen, weit umfänglicher als bislang skizziert, auf neue Grundlagen gestellt werden. Und auf Sicht bleibt kein anderer Weg, als die Bevölkerung darüber aufzuklären, dass nichts so bleiben wird, wie es ist.