
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwickling (SVR) hat am 11.11.2020 sein Jahresgutachten mit dem Titel „Corona-Krise gemeinsam bewältigen, Resilienz und Wachstum stärken“ an die Bundesregierung überreicht.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwickling (SVR) hat am 11.11.2020 sein Jahresgutachten mit dem Titel „Corona-Krise gemeinsam bewältigen, Resilienz und Wachstum stärken“ an die Bundesregierung überreicht.

Wie eine aktuelle Expertise der Paritätischen Forschungsstelle belegt, haben sich die mit dem so genannten „Starke-Familien-Gesetz“ 2019 in Kraft getretenen Reformen des Bildungs- und Teilhabepaketes nach den vorliegenden Statistiken nicht positiv auf die Inanspruchnahme der Teilhabeleistungen durch benachteiligte Schüler*innen ausgewirkt, vielmehr sei sogar ein leichter Rückgang der Quoten zu verzeichnen.

Gut 850 sozialversicherungspflichtige Jobs für Langzeitarbeitslose fördert Hamburg derzeit über das Teilhabechancengesetz. Aus Sicht der Opposition ist das zu wenig: Die CDU fordert mehr solcher Stellen in der Verwaltung und in städtischen Betrieben, die Linke den Ausbau des Programms auf 3000 Arbeitsplätze.

Die Bundesregierung hat im Sommer dieses Jahres die Durchführung einer Studie zum Thema Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes ausgeschrieben. In diesem Zusammenhang werde auch die spezifische Situation in den Jobcentern untersucht, wie die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion ausführt.

Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage der Fraktion der SPD vom 29. September 2020.

Können Familie, Freunde und Bekannte bei der Bewältigung von Alltagsproblemen wie Geldknappheit oder familiären Konflikten helfen, steigen die Beschäftigungschancen von Langzeitarbeitslosen. Dies zeigt eine am 10.11.2020 veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Unter dem Motto „Higher up! VET Excellence for Green and Digital Transitions“ diskutieren am 11. und 12. November 2020 hochrangige Berufsbildungsakteure in einem virtuellen Format aus ganz Europa innovative Ansätze für eine widerstandsfähige und zukunftssichere Berufsbildung.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sind im Jahr 2019 durchschnittlich 440 Betriebe mit Transferkurzarbeit ausgewiesen worden. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, zeigt sich im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland vorsichtig optimistisch, was die kommenden Monate auf dem Arbeitsmarkt angeht.

Nach der Generation Finanzkrise: Gerade als die Jugendarbeitslosigkeit auf Vorkrisenniveau sank, schlug die Pandemie zu. Die EU darf ihre Fehler nicht wiederholen. Ein Gastbeitrag von Guntram Wolff, Direktor des Thinktanks Bruegel in Brüssel.

Die Fraktion Die Linke fordert in ihrem Antrag, Sonderregelungen für das Arbeitslosengeld I zu verlängern und ein Weiterbildungsgeld einzuführen.

Zum Stichtag 30.09.2020: Insgesamt 7,6 Prozent weniger Bewerber*innen für Berufsausbildungsstellen als ein Jahr bzw. 11,7 Prozent weniger als zwei Jahre zuvor. Insgesamt 13,5 Prozent weniger einmündende Bewerber*innen als ein Jahr bzw. 17,3 Prozent weniger als zwei Jahre zuvor.

Die Regelungen zum vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen werden über das Jahresende hinaus bis zum 31. März 2021 verlängert. Ebenfalls bis zum 31. März 2021 verlängert wurde das Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG). Die dafür erforderliche gesetzliche Regelung ist vom Deutschen Bundestag beschlossen worden.

Um die Förderung von Humanressourcen als auch die gesellschaftliche und soziale Integration der jungen Menschen in der beruflichen Bildung zu erreichen, werden von den Autoren der Broschüre „Heterogenität in der Berufsbildung – Vielfalt gestalten“, Dieter Euler und Eckart Severing, vor allem Heterogenitätsdimensionen als relevant angesehen und dargestellt.

In diesem Jahr wird die Bundesagentur für Arbeit (BA) voraussichtlich die Rekordsumme von insgesamt 62 Mrd. Euro ausgeben. Auch wenn diese Höhe im kommenden Jahr nach aktuellem Stand nicht erreicht wird, liegen die Ausgaben weiterhin deutlich über den Vorjahren.

Damit ist das Präsidium des Verwaltungsrats mit den beiden alternierenden Vorsitzenden Anja Piel (Arbeitnehmer) und Christina Ramb (Arbeitgeber) sowie Vanessa Ahuja (Öffentliche Körperschaften) erstmals mit drei Frauen besetzt.

Die Denkschrift „Nach der Pandemie: für eine gestaltungsorientierte Berufsbildung in der digitalen Arbeitswelt“ beschreibt eine Reihe von Handlungsfeldern in Hinblick auf die Digitalisierung in der Berufsbildung, die auch nach der Corona-Krise bearbeitet werden sollten.

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im September 1,6 % höher als im August 2020. Im Vorjahresvergleich war die Produktion im September 2020 kalenderbereinigt 7,3 % niedriger als im September 2019.

Die Corona-Krise hat für viele geringfügig Beschäftigte, die sogenannten MinijobberInnen, gravierende Folgen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im September 2020 saison- und kalenderbereinigt 0,5 % höher als im August 2020.