
Die aktuellen Daten für Dezember 2022, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Die aktuellen Daten für Dezember 2022, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Die Bundesregierung will über die kommenden Jahre gezielt mit Investitionen in die Ausbildung auf den Mangel an Handwerkern reagieren. „Wir wollen dort die Talente fördern und moderne Lernorte für moderne Berufe schaffen“, sagte Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) der „Bild“.

„Im vergangenen Jahr haben die Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine – Preisanstiege, Unsicherheiten, aber auch die Fluchtmigration – durchaus Spuren auf dem deutschen Arbeitsmarkt hinterlassen. Angesichts des Ausmaßes der Belastungen fallen diese aber moderat aus“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
Mitteilung lesen
Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt lesen

„Die Arbeitslosigkeit hat im Dezember wie in diesem Monat üblich mit Beginn der Winterpause zugenommen. Bereinigt um saisonale Einflüsse ist jedoch ein Rückgang zu verzeichnen“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
Mitteilung lesen
Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt lesen

Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, hat vor dem Hintergrund wieder gestiegener Kurzarbeiter-Zahlen ein neues Instrument als Ergänzung zum bisherigen Kurzarbeitergeld angeregt.

Von den im Jahr 2021 begonnenen 82.000 Arbeitsverhältnissen im Online- und Versandhandel sind rund 57 Prozent befristet gewesen. Das schreibt die Bundesregierung unter Bezug auf Daten der Bundesagentur für Arbeit in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr kräftig um 589 000 Personen (+1,3 %). Der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2019 (45,3 Millionen Personen) wurde dadurch um 292 000 Personen (+0,6 %) überschritten.

Das Bürgergeld stellt Jobcenter-Mitarbeiter vor ungeahnte Herausforderungen. Gelingt die Transformation? Eine Sachbearbeiterin packt aus.

Zum 1. Januar gibt es mehr Geld für Langzeitarbeitslose. Die Geschäftsführerin des Münchner Jobcenters, Anette Farrenkopf, erklärt, warum die neue Regelung gerade für die Landeshauptstadt so wichtig ist.

Die Kosten der Arbeitslosigkeit, also die Belastung der öffentlichen Haushalte durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen infolge von Arbeitslosigkeit, erhöhten sich im Vorjahresvergleich um etwa 5 Milliarden Euro auf insgesamt knapp 68 Milliarden Euro.

Mit dem Qualifizierungschancengesetz wollte die große Koalition mehr Menschen dazu bringen, eine Weiterbildung zu machen. Seit Inkrafttreten zu Jahresanfang 2019 haben etwa 119.000 Personen durch das Gesetz eine Weiterbildung bekommen. Der Mittelstand macht einen Vorschlag, wie es zu einem „wahren Boom“ bei der Nachfrage kommen könnte.

Im Gastkommentar macht Johannes Kopf, Chef des Arbeitsmarktservice Österreich (AMS), an vier Trends fest, wie sich die Arbeitswelt verändert – für „praktisch jeden Job“.

New Work, Work Life Blending und Home-Office: Über die Zukunft der Arbeit wird aktuell viel diskutiert. VOGUE traf Zukunftsforscher Tristan Horx zum Interview.

Die Ausfallzeiten durch psychische Erkrankungen haben nach Angaben der Bundesregierung 2021 bei 48 Tagen im Durchschnitt gelegen. Das sind deutlich mehr Krankheitstage als bei anderen Erkrankungen, wie aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervorgeht.

Zum Jahreswechsel löst das Bürgergeld das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld ab – die Leistungen laufen aber ganz normal weiter. Die ab Januar 2023 erhöhten Regelbedarfe werden pünktlich und automatisiert ausgezahlt.

IAB-Wissenschaftlerin Dr. Zein Kasrin schildert im Video-Statement, wie das Instrument Coaching langzeitarbeitslosen Menschen hilft, ein Beschäftigungsangebot anzunehmen und sie bei auftretenden Herausforderungen zu unterstützen.

Die Pandemie brachte mehr Online-Angebote und neue Weiterbildungsbedürfnisse. Eine Schweizer Studie erhob, wie Anbieter darauf reagieren.

Hubertus Heil steht im Foyer des Start-ups Facturee in Berlin-Wedding, lässt sich vom Co-Geschäftsführer Moritz König erklären, was das Unternehmen so macht. Aber deswegen ist er nicht hier. Das junge Start-up, das Bauteile jeglicher Art fertigen lässt, ist Teil eines Programms, das dem Arbeitsminister besonders am Herzen liegt: der Soziale Arbeitsmarkt, auch „16i Programm“ genannt.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr verteidigt im Interview höhere Hartz-IV-Sätze und kündigt eine große Zuwanderungsreform an. Die Grünen drängt er in der Energiepolitik auf heiklem Gebiet.

Was erwartet uns 2023 am Arbeitsmarkt? Der Ökonom Bernd Fitzenberger, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg, erwartet trotz der drohenden Rezession keinen Einbruch – sieht aber dringenden Handlungsbedarf bei manchen Problemgruppen.