
Betroffene wehren sich häufiger mit Rechtsmitteln, wenn Leistungen des Jobcenters ausbleiben. Der Anstieg zeigt laut Unterstützern, wie groß die Not ist.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Betroffene wehren sich häufiger mit Rechtsmitteln, wenn Leistungen des Jobcenters ausbleiben. Der Anstieg zeigt laut Unterstützern, wie groß die Not ist.

Ein Blick auf die Mittel für „Verwaltungskosten“ und „Eingliederungsleistungen“, die den Jobcentern im Haushaltsjahr 2026 zur Verfügung stehen, und auf die Ausgaben von Januar bis August 2026 für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ und die Ausgaben aus dem Passiv-Aktiv-Transfer (PAT) im Bund und in den Ländern.

Im Interview mit der Redaktion des IAB-Forums erzählt die IAB-Forscherin Claudia Globisch, was wir von Brasilien lernen können – und was sie selbst am meisten überrascht hat.

Mit 64 600 Personen oder 17 % der Empfängerinnen und Empfänger von Asylbewerberregelleistungen war Syrien das am häufigsten vertretene Herkunftsland.

Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft.

Der Betreuungsausbau für unter 3-jährige seit Mitte der 2000er Jahre führt bei Müttern zu höherem Arbeitseinkommen, mehr Vollzeitarbeit und einer stärkeren Integration in besser bezahlte Beschäftigung. Das zeigt eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit hat es 2025 rund 81.000 Eintritte von Personen aus dem Rechtskreis des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) in eine Förderung der beruflichen Weiterbildung gegeben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor.

Kurzfristig sind für die Sitzung der Deputation für Arbeit zu zwei Tagesordnungspunkten Vorlagen nachgereicht worden:
Abdeckung von IT-Kosten im Zusammenhang mit dem Ausbildungsunterstützungsfonds
Beschlussvorlage 21/8068
Vorlage 21/8068
Vorlage 21/8068 Anlage
Ergebnisse des Förderaufrufs zur Arbeitsmarktstrategie für das Land Bremen vom 05.05.2026 und Einholung von Verpflichtungsermächtigungen
Beschlussvorlage 21/8069
Vorlage 21/8069
Vorlage 21/8069 Anlage

Eine neue Studie von Forschenden des Future of Work Lab und des Exzellenzclusters „The Politics of Inequality“ an der Universität Konstanz zeigt: Die Nutzung Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz nimmt in Deutschland weiter zu, allerdings deutlich langsamer, als es die Dynamik der öffentlichen Debatte vermuten lässt.

Die im Sozialstaatsbündnis zusammengeschlossenen 14 Organisationen appellieren anlässlich der Haushaltswoche im Deutschen Bundestag, zentrale sozialpolitische Aufgaben im Bundeshaushalt für 2027 auskömmlich zu finanzieren.

Im obersten Zehntel der Lohnverteilung dominieren Männer mit einem Anteil von über 80 Prozent. Frauen, aber auch Jüngere sind dort hingegen stark unterrepräsentiert. Im untersten Zehntel wiederum finden sich ganz überwiegend Frauen, da diese – meist aufgrund von Betreuungspflichten – häufig in Teilzeit arbeiten.

Ein bis Ende August 2026 aktualisierter Blick auf die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Finanzierungssaldos (Einnahmen minus Ausgaben) seit 2005 − mit einem besonderen Blick auf die Haushaltsjahre 2023 bis 2025 und die ersten acht Monate 2026.

In den 12 Monaten von September 2025 bis August 2026 wurden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) insgesamt 29,3 Milliarden Euro ausgegeben, 4,3 Milliarden Euro (17,1 Prozent) mehr als in den 12 Monaten ein Jahr zuvor (September 2024 bis August 2025).

Die Arbeitsförderung der Bundesagentur für Arbeit (BA) soll moderner und digitaler werden. Das sei das Ziel eines Gesetzentwurfes der Bundesregierung, mit dem die Handlungsfähigkeit des Staates durch entbürokratisierte und schnellere Verwaltungsverfahren gestärkt werden soll.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) verfügt über keine spezifischen Daten zu Diskriminierungserfahrungen Schwarzer Geflüchteter. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Bis 2029 wächst die Fachkräftelücke in Deutschland um 47 Prozent – am schwierigsten wird es, Fachkräfte mit Ausbildung zu finden, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Die SPD-Bundestagsfraktion traf sich zu ihrer zweitägigen Klausursitzung, um die Weichen zu stellen, um Deutschland in zentralen Themen fit für morgen und krisenfest zu machen. Ein zentrales Thema war die Zukunft der Arbeit im KI-Zeitalter.

Auf dieser Sitzung der Deputation für Arbeit sind folgende Vorlagen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse:
Bericht über Prüfung des Compliance Teams der BA und der
Innenrevision im Jobcenter Bremen
Beschlussvorlage 21/8064
Vorlage 21/8064
Überblick über arbeitsmarktpolitische Maßnahmen aus dem
Eingliederungstitel von Januar bis Juli 2026
Beschlussvorlage 21/8065
Vorlage 21/8065
Abdeckung von IT-Kosten im Zusammenhang mit dem Ausbildungsunterstützungsfonds
Vorlage 21/8068 nicht vorhanden
Neuausschreibungen und Verpflichtungsermächtigungen ab 2027
Vorlage 21/8069 nicht vorhanden
Zweiter Änderungsantrag für das Bremische ESF Plus-Programm
aufgrund einer Mittelumschichtung vom Bund an das Land Bremen
Beschlussvorlage 21/8071
Vorlage 21/8071
Vorlage 21/8071 Anlage 1
Vorlage 21/8071 Anlage 2
Umsetzung der Maßnahmenplanung des
Ausbildungsunterstützungsfonds
Beschlussvorlage 21/8072
Vorlage 21/8072
Vorlage 21/8072 Anlage
Sachstandsbericht zum Klima Campus (Berichtsbitte der Fraktion
der CDU)
Beschlussvorlage 21/8073
Mündlicher Bericht über das Aufgabengebiet des Inklusionsamtes
sowie den Fördermöglichkeiten aus der Ausgleichsabgabe
Sachstandsbericht zum Klima Campus (Berichtsbitte der Fraktion
der CDU)
Beschlussvorlage 21/8074
Anmerkung des Säzzers: Warum wird zunehmend mündlich berichtet, was sich außerhalb der Sitzung nicht nachvollziehen lässt und damit der öffentlichen Transparenz entzieht?

Vernetzte Bildungsräume sind Netzwerke, in denen die für die berufliche Weiterbildung und regionale Strukturpolitik relevanten Akteure gemeinsam an der Bewältigung des regionalen Strukturwandels arbeiten. Die vorliegende Weisung zielt darauf ab, vernetzte Bildungsräume zu verstetigen und weiterzuentwickeln. Dazu werden Rahmenbedingungen für eine einheitlichere Struktur in den Regionen definiert.

Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) übt deutliche Kritik am Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2027. Besonders bei Integrationskursen, digitaler Weiterbildung und Demokratiebildung sieht der DVV große Lücken. Der Verband stellt deshalb grundsätzlich infrage, ob die im Koalitionsvertrag angekündigte Bildungsoffensive finanziell unterlegt wird.