
Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der Fraktionen Die Linke, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD in der Bremischen Bürgerschaft.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der Fraktionen Die Linke, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD in der Bremischen Bürgerschaft.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die EU-Mindestlohnrichtlinie in zentralen Punkten bestätigt und damit Lohndumping und Willkür auf dem Arbeitsmarkt eine klare Absage erteilt.

Ein breites Bündnis von Verbänden und Trägerorganisationen fordert in einem aktuellen Positionspapier unter dem Titel „Fachkräfte sichern, Integration beschleunigen!“ eine dauerhafte und auskömmliche Finanzierung der Integrations- und Berufssprachkurse.

Während die politische Debatte um die „neue Grundsicherung“ tobt, bleiben die Menschen im System oft unsichtbar. t-online war zu Besuch im Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin, um mit Mitarbeitern über die anstehende Reform zu sprechen und sie bei ihrer Arbeit mit Leistungsempfängern zu begleiten.

Bildungsministerin Karin Prien und die Vertreterinnen und Vertreter der Aus- und Weiterbildungsallianz berieten am 10. November über den Fachkräftemangel, unbesetzte Ausbildungsstellen und die Stärkung der dualen Ausbildung.

Der Bremerhavener Ausschuss für Arbeit und Soziales hat das Geld für die Arbeitsmarktpolitik freigegeben. Das Geld soll in den kommenden zwei Jahren in die Förderung verschiedener Projekte fließen.

Ein Blick auf die Mittel für „Verwaltungskosten“ und „Eingliederungsleistungen“, die den Jobcentern im Haushaltsjahr 2025 zur Verfügung stehen, und auf die Ausgaben von Januar bis Oktober 2025 in Bund und Ländern mit einem besonderen Blick auf das Jobcenter Bremen (Stadt).

Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im September 2025 gegenüber dem Vormonat um rund 13.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im August 2025 bei 15,2 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte gesunken.

Übersicht zu den wesentlichen Änderungen eines Dreizehnten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze (»Bürgergeldreform«).

Es gebe für Syrer keine Gründe mehr für Asyl in Deutschland, sagt der Kanzler. Viele Branchen aber können und wollen nicht auf sie verzichten.

Allein im Gesundheitswesen blieben 2024 über 46.000 Stellen rechnerisch unbesetzt – mehr als in jeder anderen Branche. Das zeigt aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft, für die die Forscher die Lücke erstmals nach Branchen analysiert haben.

Aufgrund der mehrjährigen konjunkturellen Schwächephase, der deswegen gestiegenen Arbeitslosigkeit und gleichzeitig schlechten Abgangschancen in Beschäftigung bleibt der Haushalt im Minus. Das Defizit fällt aber geringer aus als 2025, da die Bundesregierung eine leichte wirtschaftliche Erholung erwartet.

Der Landkreis Nordhausen will junge Bürgergeld-Empfänger in 1-Euro-Jobs zwingen. Die Möglichkeiten dazu hat schon die Ampel-Koalition ausgeweitet.

Trotz vieler unbesetzter Ausbildungsstellen sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 erneut und liegt weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Gleichzeitig wächst die Zahl junger Erwachsener ohne Berufsabschluss.

In seiner Tagung am 11./12. September 2025 hat sich der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium der Finanzen mit der im Koalitionsvertrag vorgesehenen Reform der Grundsicherung befasst. Die Ergebnisse der Diskussion hat der Beirat in einem Brief an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zusammengefasst.

Zentrale gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar machen und sozialpolitische Entscheidungen datenbasiert unterstützen: Das ist das Ziel des Sozialmonitorings für das Land Bremen, das die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration nun erstmals vorlegt.

Vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden von Januar bis Oktober 2025 insgesamt 262.295 Asylanträge (darunter 217.589 Erstanträge) entschieden. 25,4 Prozent (66.615) waren „positive Entscheidungen“ – 49.416 bzw. 42,6 Prozent weniger als von Januar bis Oktober 2024.

Aus aktuellem Anlass: Ein Blick auf die BAMF-Entscheidungen über Asylanträge syrischer Asylsuchender von Januar bis Oktober 2025 – siehe insbesondere die Veränderung von September zu Oktober 2025 bei den Ablehnungen.

Nach dem Sturz des Assad-Regimes in Syrien Ende 2024 ist die Zahl der Zuzüge syrischer Staatsangehöriger im laufenden Jahr um 46,5 % gesunken.

Laut einer PWC-Studie befürchten 22 Prozent der Angestellten in Deutschland, durch die neue Technologie abgehängt oder überflüssig zu werden. Vor allem junge Erwachsene im Alter von 18 bis 29 Jahren, die im Vergleich zu anderen Generationen als technikaffiner gelten, sind besorgt.