Eine überraschende Zahl vom Hamburger Bau lässt aufhorchen. Schon jeder fünfte Auszubildende in der Branche ist ein Flüchtling. Junge Syrer und Afghanen begeistern sich für eine harte Arbeit mit Zukunftsperspektiven, füllen die Lücken, die gleichaltrige Deutsche hinterlassen. Die Unternehmen sind vom Engagement der Flüchtlinge zu Recht begeistert, möchten sie möglichst langfristig an sich binden.
Und die Politik? Sie zaudert und ist nicht bereit, ausgebildeten Flüchtlingen einen langfristigen Aufenthaltsstatus zu geben. Aber nur dann gebe es die notwendige Verlässlichkeit, die der junge Beschäftigte und sein deutscher Arbeitgeber benötigen, schreibt das Hamburger Abendblatt.


Auf dieser Sitzung sind die folgenden Vorlagen der Deputation aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse .
Digitalisierung zum Anfassen, neue Technologien hautnah erleben – das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Bremen lädt zum Tag der offenen Tür ein. In Kooperation mit dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen zeigt die zentrale Bremer Anlaufstelle für Digitalisierung, wie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Start in die Digitalisierung gelingt.
Der Deutsche Städtetag verfolgt die Kompetenzausweitung der Bundesagentur für Arbeit (BA) bei der Beratung und Weiterbildung von Leistungsberechtigten im SGB II mit großer Sorge. Die geplante umfassende Beratungszuständigkeit der BA verursacht zusätzliche Schnittstellen und Parallelstrukturen zwischen der BA und den örtlichen Jobcentern.
Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen lädt zur Fachtagung „Arbeit 4.0 – Chancen und Perspektiven“ ein.
Die Digitalisierung wird bis zum Jahr 2035 nur geringe Auswirkungen auf das Gesamtniveau der Beschäftigung haben, aber große Umbrüche bei den Arbeitsplätzen mit sich bringen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor.
Das Bundesnetzwerks für Arbeit und soziale Teilhabe hat ein aktuelles Positionspapier zum „Teilhabechancengesetz“ erarbeitet.
In dem umfangreichen Dokument aus dem derzeit laufenden Gesetzgebungsverfahren ist die Stellungnahme der Bundesregierung ab Seite 40 zu finden.
Fraktionschef Anton Hofreiter und Sozialpolitiker Sven Lehmann wollen eine andere Grundsicherung. Jobcenter sollen entmachtet werden.