
Ein Koalitionsvertrag mit Stärken und Schwächen, sagt Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender, anlässlich der Vorstellung des Koalitionsvertrags von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Bund.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Ein Koalitionsvertrag mit Stärken und Schwächen, sagt Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender, anlässlich der Vorstellung des Koalitionsvertrags von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Bund.

Die Lage am Ausbildungsmarkt war im abgelaufenen Beratungsjahr 2020/21 weiterhin stark von den Folgen der Pandemie-Maßnahmen geprägt. Insbesondere die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber war stark rückläufig. Dies schlägt sich auch im begonnenen Nachvermittlungszeitraum für einen sofortigen Ausbildungsbeginn, im sogenannten „5. Quartal“, nieder.

Im neuen Beratungsjahr 2021/22 haben die Ausbildungsstellenmeldungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt, nachdem sie zwei Jahre in Folge zurückgegangen waren. Bei der Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber setzte sich dagegen die rückläufige Entwicklung fort. Der Bericht vermittelt einen ersten Einblick in die Situation im noch jungen Beratungsjahr.

Im Sozialen Arbeitsmarkt erhalten aktuell rund 42.000 Menschen, die zuvor jahrelang vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen waren, eine Chance, erwerbstätig zu sein und damit auch eine bessere soziale Teilhabe zu erfahren. Die neuen Partner der zukünftigen Bundesregierung wollen den Sozialen Arbeitsmarkt fortsetzen. Dazu gehört eine bessere Finanzierung, meint der Paritätische Gesamtverband.

Der Zugang zur Mittelschicht hat sich deutlich verschlechtert: 1995 zählten noch 70 Prozent der Bevölkerung zur mittleren Einkommensgruppe, 2018 waren es nur noch 64 Prozent. Zwar fand der wesentliche Rückgang bis 2005 statt, doch die Mitte erholte sich seither nicht wieder, obwohl die deutsche Wirtschaft stetig gewachsen und die Arbeitslosigkeit gesunken ist.

Warum das Bürgergeld der Ampel-Koalitionäre das alte Hartz-IV-Regime in wichtigen Punkten zum Guten verändert.

Die Sozialdemokraten beenden ihre Traumatherapie: Fast alles, was an Hartz IV weh tat, wird abgeschafft. Das ist nett, aber blöd.

Viele junge Menschen sind damit überfordert, sich für ein Studium oder eine Ausbildung zu entscheiden. Doch es gibt Tests, die bei der Auswahl helfen.

„Wenn die Parteien der neuen Bundesregierung ein ‚Jahrzehnt der Bildung‘ ausrufen, dann muss das ein Jahrzehnt der Bildung für alle sein: für Kinder aus armen Familien, für geflüchtete Menschen, für Menschen in allen Lebensphasen“, so Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa.

Jeder neunte Erwachsene mit Behinderung sucht Arbeit. Fünf Jahre erfolgreicher Inklusionsbemühungen wurden durch die Pandemie zunichtegemacht. Hier muss die Politik ansetzen.

„Am Arbeitsmarkt hat sich die Erholung der letzten Monate fortgesetzt. Folgen der aktuellen, besorgniserregenden Corona-Situation in Deutschland zeigen sich bislang kaum.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Im Interview zeigen sich die Gewerkschafterin Anja Piel und die Arbeitgebervertreterin Christina Ramb darin einig, dass die Sozialpartner den notwendigen Umbau von Wirtschaft und Arbeitsmarkt nur gemeinsam meistern können.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hatte in einer Pressemitteilung informiert, dass ab 25. November 2021 bundesweit die 2G-Regel umgesetzt wird. Paul M. Schröder vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) hat bei der BA nachgefragt, ob das auch für die Jobcenter gilt.

Beim neuen Bürgergeld will die Regierung ein Jahr lang weitgehend auf Sanktionen gegen Arbeitslose verzichten. Können die Jobcenter auch so funktionieren?

„Es ist deutlich erkennbar, dass die Ampelkoalition einen Zukunftsmotor in Gang setzen will. Bildung ist eine starke und zudem nachhaltige Komponente, um diesen Motor anzutreiben“, äußern DVV-Präsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sowie der Vorsitzende Martin Rabanus.

Der Umsatz der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland ist im Oktober 2021 gegenüber dem Vormonat erneut leicht gestiegen. Damit lag er um 13,8 % über dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 3. Quartal 2021 gegenüber dem 2. Quartal 2021 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 1,7 % gestiegen. Gegenüber dem 4. Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Corona-Krise, war die Wirtschaftsleistung noch 1,1 % geringer.

In den Häusern gelten zum Schutz der Kundinnen und Kunden und Kolleginnen und Kollegen die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. Zusätzlich setzen die Arbeitsagenturen ab Donnerstag, 25. November 2021 bundesweit die 2G-Regel um.

Hartz-IV-Empfänger, Geringverdiener, Minijobber: Die Armut ist in Deutschland ein weit verbreitetes Phänomen – und eines, das nicht nur eine politische Lösung fordert. Was die Unternehmen tun können, um die Lage zu verbessern.

In diesem Bericht wird die Beschäftigungsentwicklung der Helfertätigkeiten, für die in der Regel kein Berufsabschluss erforderlich ist, für die Jahre 2015 bis 2019 betrachtet. Dabei zeigt sich, dass die Zahl der Beschäftigten, die Helfer- oder Anlerntätigkeiten ausübten, in dem betrachteten Zeitraum überdurchschnittlich gestiegen ist.