
Samikshya Bhurtel ist jung, motiviert, Pflegerin, also genau das, was Deutschland braucht. Aber seit Wochen sitzt sie in ihrer Wohnung rum. Über die Mühlen der Bürokratie und eine Nepalesin, die sich fragt, warum sie eigentlich hierhergekommen ist.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Samikshya Bhurtel ist jung, motiviert, Pflegerin, also genau das, was Deutschland braucht. Aber seit Wochen sitzt sie in ihrer Wohnung rum. Über die Mühlen der Bürokratie und eine Nepalesin, die sich fragt, warum sie eigentlich hierhergekommen ist.

Der neue Kampf auf dem Arbeitsmarkt ist ein Wertewandel. Ein Gastkommentar von Daniel Dettling, Leiter des Instituts für Zukunftsforschung.

Daniel Terzenbach soll sich für die Bundesregierung um eine schnellere Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt kümmern. Er ist im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA) für die Regionen zuständig. Er übernimmt die Aufgabe neben seiner Vorstandstätigkeit.

Ihr Urteil zur Stütze: Vernichtend! Das System führe dazu, dass es sich je nach Wohnort, Haushaltstyp und Einkommen nicht mehr lohnt, arbeiten zu gehen oder besser bezahlte Arbeit anzustreben.

Mit der Arbeitsmigration ist auch die Beschäftigungsquote von Migranten in Industrieländern gestiegen. Das wirkt laut einem OECD-Bericht dem Arbeitskräftemangel entgegen.

Die Regierung korrigiert zentrale Positionen ihrer Arbeitsmarkt- und Migrationspolitik. Der Bundeskanzler und sein Arbeitsminister wollen das partout nicht zugeben.

Der Trend zur Teilzeit führt dazu, dass wir in Summe immer weniger Arbeitsstunden leisten – aber wie sehr leidet unser Wohlstand darunter?

Die Sorge, ein steigender Technologieeinsatz im Berufsalltag könnte zu Arbeitsplatzverlusten führen, scheint bislang unbegründet.

Der Bericht gibt zunächst einen kurzen Überblick über die Erwerbsquoten Geflüchteter in abhängiger und selbstständiger Tätigkeit. Darauf aufbauend wird als Kernelement des Berichts untersucht, welche Erfahrungen Unternehmen mit der Einstellung von Geflüchteten gemacht haben und wie sich deren Beschäftigung wiederum auf die Unternehmen selbst ausgewirkt hat.

Die Herausforderung liegt nicht darin, dass zu viele Menschen nach Deutschland kommen, sondern darin, die Ankommenden gut in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft zu integrieren. Wir müssen endlich beginnen, Zuwanderung nicht als Bedrohung, sondern vor allem als Chance zu begreifen. Eine Kolumne von Marcel Fratzscher, Präsident des DIW.

Das war der stärkste Rückgang gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Die Entwicklung ist insbesondere auf einen Basiseffekt aufgrund des sehr hohen Preisniveaus im Vorjahr zurückzuführen. So waren die Erzeugerpreise im August und September 2022 infolge des Kriegs in der Ukraine so stark gestiegen wie noch nie seit Beginn der Erhebung.

Mehr als eine halbe Million junger Menschen arbeitet nicht, macht keine Ausbildung, studiert nicht – und das, obwohl es viele offene Stellen gibt. Wer sind sie und wo liegen die Gründe?

Im August dieses Jahres gab es 2,7 Millionen Arbeitslose und rund 900.000 Erwerbsfähige, die als unterbeschäftigt galten. Doch das ist nur scheinbar ein Widerspruch, denn vier Gründe sorgen dafür, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland teilweise schwer abzubauen ist.

Als langjähriger Mitarbeiter des Migrationsbüros im Kulturzentrum Lagerhaus setzt sich Recai Aytas für die Vernetzung der dort angesiedelten migrantischen Vereine, Initiativen und Arbeitsgruppen ein. Zudem war Recai Aytas an der Gründung des Bremer Rates für Integration (BRI) beteiligt, in dem er 16 Jahre aktiv war.

Ein Blick auf die Entwicklung der Zahl der im Vierteljahresdurchschnitt Erwerbstätigen in den drei Stadtstaaten (HB, HH und BE) und der Bundesrepublik Deutschland (DE) vom zweiten Vierteljahr 2008 bis zum zweiten Vierteljahr 2023.

Die staatlichen Maßnahmen für Jugendliche, die keine Ausbildung finden, sind insgesamt zu ineffektiv, kritisiert Dieter Euler, emeritierter Professor für „Educational Management“ an der Universität St. Gallen. Er plädiert für einen neuen Ansatz: Mehr Jugendliche sollen direkt in eine Ausbildung, und nur die, die es wirklich brauchen, gesondert vorbereitet werden.

Jede nachhaltige und potenzialadäquate Integration in den Arbeitsmarkt trage dazu bei, den Fachkräftebedarf für Deutschland zu sichern. Das Bundesarbeitsministerium und die Bundesagentur für Arbeit wollen deshalb eine Reihe von Maßnahmen mit dem Ziel umsetzen, die Integrationsverläufe für Geflüchtete zu beschleunigen.

Auf Basis der neuen Studienergebnisse von René Böhme, Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) an der Uni Bremen, wollen wir gemeinsam mit Ihnen einen genaueren Blick auf die Anerkennungsprozesse im Land Bremen richten und Verbesserungsmöglichkeiten diskutieren.

Der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, hat heute angekündigt, die Vermittlung von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt beschleunigen zu wollen. Gleichzeitig kürzt er ihnen die Mittel zur Eingliederung um 700 Millionen Euro.

Von Oktober 2022 bis September 2023 haben die Jobcenter dafür insgesamt 717,9 Millionen Euro ausgegeben, ein Jahr zuvor waren es insgesamt 724,3 Millionen Euro, zwei Jahre zuvor noch insgesamt 731,1 Millionen Euro.