
Entwicklung der Zahl der in öffentlich geförderter Aktivierung, Qualifizierung und Weiterbildung befindlichen Personen [SGB II und SGB III (Summe)] einschließlich Januar 2026. [Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)].

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Entwicklung der Zahl der in öffentlich geförderter Aktivierung, Qualifizierung und Weiterbildung befindlichen Personen [SGB II und SGB III (Summe)] einschließlich Januar 2026. [Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)].

Insgesamt arbeiteten im Jahr 2024 in Deutschland 30,6 % aller Erwerbstätigen in Teilzeit. Bei Frauen war die Teilzeitquote mit 49,5 % deutlich höher als bei Männern (13,9 %). Anmerkung des Säzzers: Mit „Auf eigenen Wunsch“ wird aktuell auch verächtlich die Zahl derer in „Lifestyle-Teilzeit“ bezeichnet.

Thomas Mares ist seit zwölf Jahren Berufsberater bei der Agentur für Arbeit in Trier. Er geht beispielsweise in Schulen. Dort berät er junge Menschen und hilft ihnen, einen guten Start ins Berufsleben zu finden. Mares beobachtet, dass es immer mehr jungen Menschen schwer fällt, einen passenden Job zu finden.

Wie steht es um die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland? Im Interview sagt DIW-Chef Marcel Fratzscher, die Regierung agiere aktuell nur als verlängerter Arm der Industrie.

„Derzeit gibt es nur wenig Dynamik am Arbeitsmarkt. Zum Jahresbeginn hat die Arbeitslosigkeit aus jahreszeitlichen Gründen deutlich zugenommen und damit auch wieder die Marke von drei Millionen überschritten.“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
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Im Bundeshaushalt 2025 waren 29,6 Milliarden Euro veranschlagt. Ausgegeben wurden im Haushaltsjahr 2025 insgesamt 29,049 Milliarden Euro (1), 551 Millionen Euro weniger als veranschlagt. Die Ausgaben ohne die in 2025 gestiegenen Beiträge und Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung dürften 2025 im Vergleich zum Vorjahr um über 700 Millionen Euro gesunken sein.

Die Arbeits- und Sozialministerkonferenz der Länder macht sich für eine Reform der Arbeitsverwaltung stark, um Jobsuchende schneller und reibungsloser in eine neue Stelle zu vermitteln. Die Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren fordern unter anderem den Bund auf, per Gesetz dafür zu sorgen, dass mehr Unternehmen ihre offenen Stellen auch melden, teilte das hessische Arbeits- und Sozialministerium mit.

Das ergibt eine neue von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie. Im Forschungsprojekt „Einstellungen zum Lebenslangen Lernen in der Bevölkerung“ (EIBE) führte ein Forschungsteam der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen eine Befragung unter 3122 Menschen zwischen 18 und 67 Jahren in Deutschland durch.

Für „Verwaltungskosten“ wurden 942,8 Millionen Euro (23,2 Prozent) mehr ausgegeben als die zugeteilten 4,066 Milliarden Euro. Für „Leistungen zur Eingliederung“ wurden 1,290 Milliarden Euro (37,7 Prozent) weniger als die zugeteilten 3,425 Milliarden Euro ausgegeben. Anmerkung des Säzzers: Das Jobcenter Bremen liegt mit 37,5 % Minderausgaben für „Eingliederungsleistungen“ voll im Trend − damit fallen allein aus Bremen rd. 16 Mio. € zurück in den Bundeshaushalt. Für das Jobcenter Bremen und nahezu alle Jobcenter der Republik ein Skandal.

Die überwiegende Mehrheit der Arbeitsagenturen erwartet laut einer Befragung keine negativen Effekte auf die Gesamtbeschäftigung. Die Minderheit der Agenturen mit negativen Erwartungen hat sich im Vergleich zur Erhöhung von 2022 allerdings verdreifacht.

Die Zahl der Engpassberufe ist in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen. Während im Jahr 2022 noch 200 Engpassberufe ausgewiesen wurden, waren es Jahr 2023 noch 183 und im Jahr 2024 noch 163. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Der Paritätische Gesamtverband begrüßt die Absicht, den Sozialstaat zugänglicher zu machen, kritisiert geplante Verschlechterungen für Menschen mit geringem Einkommen aber scharf.

In insgesamt 26 Empfehlungen skizziert die Kommission zur Sozialstaatsreform, wie aus ihrer Sicht steuerfinanzierte Sozialleistungen moderner, digitaler und weniger bürokratisch werden können.

Die Aussage, dass die Integrationsquote im Bürgergeldsystem seit 2021 kontinuierlich sinkt, trifft nicht zu. Das betont die Bundesregierung unter Verweis auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Bisher gibt es keine Hinweise dafür, dass aufgrund des Einsatzes von KI-Technologien Berufseinstiegschancen gesunken sind. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Anmerkung des Säzzers: Diese Antwort ist wundersam, wo doch derzeit alle seriösen Medien vom Gegenteil berichten.

Erwerbstätige Frauen unter 35 Jahren (16 %) gaben etwas häufiger als gleichaltrige Männer (13 %) an, einen höheren Bildungsabschluss als für ihre Tätigkeit erforderlich zu haben. Gleichzeitig hatten mehr Männer (9 %) als Frauen (5 %) einen niedrigeren Bildungsabschluss als erforderlich.

Die bereits bestehenden flexiblen Ausbildungsformate und individuellen Unterstützungsangebote könnten dazu beitragen, mehr jungen Menschen als bisher zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu verhelfen. Allerdings müssen sie auch genutzt werden. Betriebe und junge Menschen stehen hier gemeinsam in der Verantwortung.

Unter anderem kritisieren sie die drohende Verschuldung von Leistungsempfängern, die in kurzer Zeit zur Kündigung des Mietverhältnisses „und damit zur Obdachlosigkeit des Haushalts führen können“. Zudem sprechen sie sich dafür aus, Qualifizierungselemente in die sogenannten Arbeitsgelegenheiten („Ein-Euro-Jobs“) zu integrieren.

Frauen arbeiten deutlich häufiger unter ihrem Qualifikationsniveau als Männer. Warum? MDR AKTUELL hat Betroffene gesucht und gefunden – in ihren Geschichten zeigt sich ein Muster.