
Die aktuelle Ausgabe der Wochenzeitung „Das Parlament“ befasst sich mit der Zukunft des Sozialstaats. Die Themenausgabe zeigt Einblicke in viele Bereiche der Sozialversicherungen, die sich im Umbau befinden.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Die aktuelle Ausgabe der Wochenzeitung „Das Parlament“ befasst sich mit der Zukunft des Sozialstaats. Die Themenausgabe zeigt Einblicke in viele Bereiche der Sozialversicherungen, die sich im Umbau befinden.

Häufig passen die Qualifikationen und beruflichen Fähigkeiten von Arbeitslosen nicht zu den Anforderungen ausgeschriebener Stellen. Das gilt besonders in der Grundsicherung (SGB II). Dann bietet es sich bei einem Teil der Betroffenen an, mit Hilfe einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme (wieder) den Anschluss herzustellen.

Arbeitssicherheit und Gleichstellung, Einkommen und indirekte Arbeitgeberleistungen, Arbeitszeit, Ausgleich von Beruf und Privatleben, Beschäftigungssicherheit und Sozialleistungen, Arbeitsbeziehungen, Qualifikation und Weiterbildung sowie Zusammenarbeit und Motivation.

„Der Anteil der Zuwanderer in Beschäftigung steigt seit vielen Jahren, und die Zahlen liegen nahe an denen der einheimischen Bevölkerung“, sagt Tommaso Frattini, stellvertretender Direktor von CReAM bei der ROCKWOOL Foundation Berlin und Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Mailand.

Mit der am 22. Juli 2026 veröffentlichten Förderrichtlinie „Digitale Kompetenzen geringqualifizierter Beschäftigter im Arbeitsprozess stärken“ (DiKAp) soll auch geringqualifizierten Beschäftigten in einfachen Tätigkeiten eine umfassende Teilhabe an diesem Wandel ermöglicht werden.

Es gibt unterstützende Programme, doch oft fehlen grundlegende Qualifikationen. Bildung ist deshalb der Schlüssel zum Erfolg, werden Experten nicht müde anzumahnen.

„Die Forderungen der Bremer Beratungsstellen an das Jobcenter Bremen werden weder ignoriert noch kleingeredet. Gemeinsam mit dem Jobcenter Bremen sind wir mit den Beratungsstellen seit Monaten in einem fachlichen Austausch. Das haben wir auch in der Deputation berichtet.“

Der Großteil der Alleinerziehenden ist nach wie vor weiblich. Im Jahr 2025 gab es 1,37 Millionen alleinerziehende Mütter. Damit waren mehr als vier von fünf (84,4 %) Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren Frauen.

Insbesondere junge Menschen mit niedriger Schulbildung zweifeln an ihren Chancen. Die Ergebnisse der neuen Befragung zeigen: Ausbildung hat kein grundsätzliches Imageproblem – Handlungsbedarf besteht vor allem beim Zugang und bei der beruflichen Orientierung.

Von Januar bis Juni 2026 wurden vom Bund für das „Bürgergeld“ insgesamt 14,770 Milliarden Euro ausgegeben, 2,2 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Januar bis Juni 2025).

Mit Ausnahme eines pandemiebedingten Rückgangs ist die Zahl der Beschäftigten kontinuierlich gestiegen und erreichte 2024 rund 1,14 Millionen. Das entspricht einem Zuwachs von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und liegt über dem allgemeinen Beschäftigungswachstum von 0,4 Prozent.

Der Beitrag untersucht, welche Rolle die Erwartungen von Beschäftigten über die Erträge betrieblicher Weiterbildung für die ungleiche Teilnahme spielen. Beschäftigte erwarten im Durchschnitt substanzielle Erträge betrieblicher Weiterbildung – nicht nur in Form höherer Einkommen, sondern auch hinsichtlich nicht-monetärer Aspekte wie Aufstiegschancen, interessanterer Tä- tigkeiten oder geringerer Arbeitsplatzunsicherheit.

Der Übergangssektor bedarf aus Sicht des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit einer Weiterentwicklung. Statt einer Sammlung einzelner Fördermaßnahmen benötigen junge Menschen eine aufeinander abgestimmte Förderkette, die ihren Bedrafen und Lebenslagen gerecht wird.

Die Bundesregierung listet in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion die 50 häufigsten Vornamen von Leistungsberechtigten nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) auf. Demnach war zum Stichtag 8. Juli 2026 der Vorname Michael der häufigste, gefolgt von Daniel und Andreas.

Ein nach Arbeitsort und Wohnort differenzierter Vergleich der mittleren Bruttomonatsentgelte der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten. Die Stadt Bremen belegt im Vergleich der 15 Großstädte Rang 8 als Arbeitsort und Rang 14 als Wohnort.

Mit innovativen Abfindungsmodellen zum Jobwechsel ermutigen, die industrielle Erneuerung mit flexibleren und gleichzeitig Sicherheit bietenden Arbeitsmärkten voranbringen, Aus- und Weiterbildung an die Anforderungen unserer Zeit anpassen – wem fällt ein brandheißes Arbeitmarktthema ein, bei dem Enzo Weber (IAB) nicht auf der öffentlichen Bühne Kritik und Ideen einbrächte?
Montag, 27. Juli 2026, 8:30 – 9:00 Uhr | Digital via Zoom

Wie gut sind Unternehmen in Deutschland auf Künstliche Intelligenz, Fachkräftemangel, Cyberrisiken und wachsende regulatorische Anforderungen vorbereitet? Die TÜV Weiterbildungsstudie 2026 liefert Antworten auf Basis einer repräsentativen Befragung von 500 Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden.

In Deutschland gibt es rund 4,6 Millionen geringqualifizierte Erwachsene – das sind 650.000 Personen mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019 – ein Zuwachs um 17 Prozent. Diese Menschen ohne Abschluss haben nur geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Am 26. September finden in 15 Großstädten Kundgebungen statt.

Das Handwerk gewinnt im vierten Jahr in Folge mehr Nachwuchs. Politik muss dem Rechnung tragen und berufliche Bildung gleichwertig zur akademischen gesetzlich und Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH).