
Beschäftigte in Niedersachsen sollen künftig möglichst direkt von einem Job in den nächsten wechseln können, statt zunächst arbeitslos zu werden. Dafür baut das Land ein landesweites Job-to-Job-Netzwerk auf, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Beschäftigte in Niedersachsen sollen künftig möglichst direkt von einem Job in den nächsten wechseln können, statt zunächst arbeitslos zu werden. Dafür baut das Land ein landesweites Job-to-Job-Netzwerk auf, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.

Schwächelt die Wirtschaft, bleiben viele Beschäftigte ihrem Arbeitgeber treu, zeigt eine Umfrage. Angst vor einem Jobverlust haben sie kaum.

Eine der Feststellungen ist, für „Bürgergeld“ wurden 2025 insgesamt 29,049 Milliarden Euro ausgegeben, das sind 1,9 Prozent weniger als die im Bundeshaushalt 2025 veranschlagten 29,600 Milliarden Euro und 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr 2024. Eine weitere Feststellung, für „Aktive Arbeitsmarktpolitik“ wurde in 2025 im Vergleich zum veranschlagten Soll (4,573 Milliarden Euro) 22 Prozent (1,279 Milliarden Euro) weniger ausgegeben.

Die Ausgabe 2025 des International Migration Outlook analysiert die neuesten Entwicklungen im Bereich des Migrationsgeschehens und der Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten in den OECD-Ländern. Außerdem werden die jüngsten politischen Veränderungen bei der Governance der Migration und der Integration im OECD-Raum untersucht.

Deutschland hat die älteste Arbeitsbevölkerung in der Europäischen Union (EU). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilt, waren hierzulande im Jahr 2024 von den rund 40,9 Millionen Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren gut 9,8 Millionen zwischen 55 und 64 Jahre alt.

Der Sozialstaat ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit – davon ist Thomas Otto überzeugt. Im Interview erklärt der Chef der Arbeitskammer des Saarlandes, weshalb soziale Sicherheit für ihn die Grundlage unseres Wohlstands ist und was er an der Bürgergeld-Debatte so schwierig findet.

Lange wollten die meisten Deutschen einander gutbürgerlich erscheinen: Man strebte aufwärts! Heute genießt man Dekadenzdiagnosen, kultiviert den scheelen Blick, zettelt Neiddebatten an. So geht’s nicht weiter.

Die aktuellen Daten für Januar 2026, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Entwicklung der Zahl der in öffentlich geförderter Beschäftigung befindlichen Personen (SGB II) einschließlich Januar 2026. [Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)].

Entwicklung der Zahl der in öffentlich geförderter Aktivierung, Qualifizierung und Weiterbildung befindlichen Personen [SGB II und SGB III (Summe)] einschließlich Januar 2026. [Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)].

Insgesamt arbeiteten im Jahr 2024 in Deutschland 30,6 % aller Erwerbstätigen in Teilzeit. Bei Frauen war die Teilzeitquote mit 49,5 % deutlich höher als bei Männern (13,9 %). Anmerkung des Säzzers: Mit „Auf eigenen Wunsch“ wird aktuell auch verächtlich die Zahl derer in „Lifestyle-Teilzeit“ bezeichnet.

Thomas Mares ist seit zwölf Jahren Berufsberater bei der Agentur für Arbeit in Trier. Er geht beispielsweise in Schulen. Dort berät er junge Menschen und hilft ihnen, einen guten Start ins Berufsleben zu finden. Mares beobachtet, dass es immer mehr jungen Menschen schwer fällt, einen passenden Job zu finden.

Wie steht es um die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland? Im Interview sagt DIW-Chef Marcel Fratzscher, die Regierung agiere aktuell nur als verlängerter Arm der Industrie.

„Derzeit gibt es nur wenig Dynamik am Arbeitsmarkt. Zum Jahresbeginn hat die Arbeitslosigkeit aus jahreszeitlichen Gründen deutlich zugenommen und damit auch wieder die Marke von drei Millionen überschritten.“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
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Im Bundeshaushalt 2025 waren 29,6 Milliarden Euro veranschlagt. Ausgegeben wurden im Haushaltsjahr 2025 insgesamt 29,049 Milliarden Euro (1), 551 Millionen Euro weniger als veranschlagt. Die Ausgaben ohne die in 2025 gestiegenen Beiträge und Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung dürften 2025 im Vergleich zum Vorjahr um über 700 Millionen Euro gesunken sein.

Die Arbeits- und Sozialministerkonferenz der Länder macht sich für eine Reform der Arbeitsverwaltung stark, um Jobsuchende schneller und reibungsloser in eine neue Stelle zu vermitteln. Die Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren fordern unter anderem den Bund auf, per Gesetz dafür zu sorgen, dass mehr Unternehmen ihre offenen Stellen auch melden, teilte das hessische Arbeits- und Sozialministerium mit.

Das ergibt eine neue von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie. Im Forschungsprojekt „Einstellungen zum Lebenslangen Lernen in der Bevölkerung“ (EIBE) führte ein Forschungsteam der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen eine Befragung unter 3122 Menschen zwischen 18 und 67 Jahren in Deutschland durch.

Für „Verwaltungskosten“ wurden 942,8 Millionen Euro (23,2 Prozent) mehr ausgegeben als die zugeteilten 4,066 Milliarden Euro. Für „Leistungen zur Eingliederung“ wurden 1,290 Milliarden Euro (37,7 Prozent) weniger als die zugeteilten 3,425 Milliarden Euro ausgegeben. Anmerkung des Säzzers: Das Jobcenter Bremen liegt mit 37,5 % Minderausgaben für „Eingliederungsleistungen“ voll im Trend − damit fallen allein aus Bremen rd. 16 Mio. € zurück in den Bundeshaushalt. Für das Jobcenter Bremen und nahezu alle Jobcenter der Republik ein Skandal.

Die überwiegende Mehrheit der Arbeitsagenturen erwartet laut einer Befragung keine negativen Effekte auf die Gesamtbeschäftigung. Die Minderheit der Agenturen mit negativen Erwartungen hat sich im Vergleich zur Erhöhung von 2022 allerdings verdreifacht.