
Wer arbeiten kann, soll dies auch tun. Karl-Josef Laumann (CDU) möchte Menschen, die sich der Arbeit verweigern, in Zukunft stärker sanktionieren. Das Wort „Bürgergeld“ werde es mit der CDU nicht mehr geben, hieß es weiter.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Wer arbeiten kann, soll dies auch tun. Karl-Josef Laumann (CDU) möchte Menschen, die sich der Arbeit verweigern, in Zukunft stärker sanktionieren. Das Wort „Bürgergeld“ werde es mit der CDU nicht mehr geben, hieß es weiter.

Welche individuellen und institutionellen Faktoren können die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten hemmen und welche fördern sie? Antworten auf diese Fragen gab eine gemeinsame Online-Veranstaltung des OECD Berlin Centre und des IAB zum Thema „Wie gut gelingt die Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt?“.

Im Falle einer erneuten Regierungsbeteiligung wäre die SPD nach den Worten ihres Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich zu Änderungen beim Bürgergeld bereit. Im RND-Interview erzählt er auch, warum ihn das umstrittene „D-Day“-Papier der FDP an seinen Vater erinnert.

Ulrich Walwei ist seit Jahrzehnten einer der einflussreichsten Politikberater in Sachen Arbeitsmarktforschung. Nun hört er auf – und macht doch weiter.

In den zwölf Monaten von Dezember 2023 bis November 2024 wurden vom Bund insgesamt 28,976 Milliarden Euro für das „Bürgergeld“ ausgegeben – 3,368 Milliarden Euro (13,2 Prozent) mehr als die 25,608 Milliarden Euro ein Jahr zuvor (Dezember 2022 bis November 2023). Etwa 24,3 Prozent dieser Ausgaben waren Sozialversicherungsleistungen (Beiträge und Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung).

In den zwölf Monaten von Dezember 2023 bis November 2024 wurden von der Bundesagentur für Arbeit für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) insgesamt 21,914 Milliarden Euro ausgegeben – 3,360 Milliarden Euro (18,1 Prozent) mehr als in den zwölf Monaten von Dezember 2022 bis November 2023.

Mitten im Wahlkampf meldet sich die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer zu Wort. Die Erhöhung des Bürgergeldes 2024 war zu hoch.

Bis 24. Februar 2025 können gemeinnützige Initiativen, die Verbaucher*innen bei der Reparatur defekter Produkte unterstützen, Mittel aus dem Förderprogramm „Reparieren statt Wegwerfen“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbaucherschutz (BMUV) beantragen.

Ein neuer Arbeitsplatz bedeutete bisher auch oft ein Plus beim Gehalt. Künftig müssten aber viele Arbeitnehmer bei einem Wechsel des Jobs mit Einbußen rechnen, sagt die Wirtschaftsweise Veronika Grimm.

Rüdiger Schuch ist seit einem Jahr Präsident der Diakonie Deutschlands. Er blickt kritisch auf den Wahlkampf und mahnt zur Mäßigung. „Mich erfüllt mit Sorge, dass die Diskussion um das Bürgergeld derart populistisch betrieben wird. Ich halte es für gefährlich, auf Kosten derer, die es eh nicht einfach haben im Leben, politischen Streit zu entfesseln.“

Die Lernkultur ist im Wandel. Zu KI und LXP gesellt sich ein neuer Trend: Die Learnfluencer. Was genau das ist, wer als Lernfluencer in Frage kommt und welchen Mehrwert das für Unternehmen hat, lesen Sie hier.

Das soziale Stigma, dass mit Arbeitslosigkeit verbunden ist, beeinträchtigt Betroffene oft schwer. Der Blick „der anderen“ verändert ihren Blick auf sich selbst und verringert damit auch die Chancen auf eine erneute Beschäftigung. Ganz praktisch könnten gerade Langzeitarbeitslose auch von niedrigschwelligen Beschäftigungsangeboten profitieren, die dafür sorgen, dass sie wieder einen Einstieg in den Arbeitsmarkt finden. Wichtig ist aber, dafür zu sorgen, dass die angebotene Arbeit von ihnen selbst und auch von ihrem Umfeld als „echte Arbeit“ angesehen wird.

André Hoek hat über ein Jahr lang auf der Straße gelebt. Er war abgestürzt aus einem Leben mit Job und Geld. Im Interview erzählt er, wie er es von der Straße geschafft hat. Anmerkung des Säzzers: Was hat das mit Bremen zu tun? Es braucht solche Einrichtungen wie [dock]11, das gerade fallen gelassen worden ist.

An dem vierwöchigen, auf den Pflegebereich zugeschnittenen Orientierungskurs in Bremen-Nord nahmen insgesamt 22 Frauen teil. Auf dem Programm standen Schulungen durch die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Praxistage in den Einrichtungen, nach Bedarf Sprachförderung und Coaching, eine Jobbörse und Bewerbungsgespräche. Das Paritätische Bildungswerk Bremen (PBW) hat Koordination und Umsetzung des Orientierungskurses übernommen.

Eigentlich sollte das Geld aus dem Europäischen Sozialfonds bis 2027 reichen. Dass sich das jetzt geändert hat, liegt laut Claudia Schilling (SPD) an der Corona-Pandemie.

Niemand soll mehr arbeitslos sein: Um Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen, hat Marienthal in Österreich in einem Modellprojekt seit 2020 eine Arbeitsplatzgarantie getestet – wissenschaftlich begleitet.

Übersicht über die wesentlichen Änderungen und Neuregelungen, die zum Jahresbeginn und im Laufe des Jahres 2025 im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wirksam werden.

Bremen hat EU-Fördergelder aufgebraucht. Dabei sollten diese eigentlich noch bis 2027 reichen. Viele Projekte könnten nun deutlich weniger Geld bekommen.

Laut Ministerium wird diese Regelung voraussichtlich mindestens bis Mitte des Jahres gelten. Die vorläufige Haushaltsführung soll sicherstellen, dass wichtige Ausgaben weiterhin getätigt werden können, während die Arbeit an einem vollständigen Haushalt fortgesetzt wird.

Die Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven stehe nach wie vor geschlossen in ihrer Ablehnung gegen diese neue bürokratische Umlage, schreibt die Handelskammer Bremen.