
Öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn nutzten hingegen nur 16 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für ihren Arbeitsweg. Mit dem Fahrrad fuhren 10 % regelmäßig zur Arbeit, zu Fuß gingen 7 %.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn nutzten hingegen nur 16 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für ihren Arbeitsweg. Mit dem Fahrrad fuhren 10 % regelmäßig zur Arbeit, zu Fuß gingen 7 %.

Das geht aus einer Befragung von 16- bis 30-Jährigen in unserem Auftrag hervor. Neben dem fehlenden Engagement droht eine wachsende Anfälligkeit für politische Entfremdung und Radikalisierung. Einsamkeit ist daher nicht nur ein individuelles und soziales Problem, sondern auch eine Gefahr für die Demokratie.

Die einen nennen es Umlage, die anderen Strafabgabe. Draufzahlen soll am Ende jede Berliner Firma, die gar keine oder zu wenige Azubis beschäftigt. Während die Wirtschaft sich wehrt, hat die zuständige Senatorin schon ein fast fertiges Gesetz in der Schublade. Platzt jetzt das „Bündnis für Ausbildung“?

Die Zahl illegaler Migranten solle auf null sinken, sagt der neue Unionsfraktionschef Jens Spahn. Die Regierung werde nicht zusehen, wie die Stimmung im Land kippt. Im Bürgergeld sieht der Konservative sozialen Sprengstoff.

Der Bund verabschiedet sich schrittweise aus der Unterstützung für Langzeitarbeitslose. Das darf aber nicht bedeuten, dass die Kommune sich ebenfalls verabschiedet. Die Menschen, die den Anschluss an reguläre Beschäftigung verloren oder noch nicht gefunden haben, gibt es nach wie vor. Sie benötigen Unterstützung, und die dadurch getragenen Projekte in den Quartieren sind zu wichtig, um sie fallen zu lassen. Um öffentlich geförderte Beschäftigung für Langzeitarbeitslose als einen Weg in Beschäftigung und gleichzeitig als sinnstiftende, gemeinwohlorientierte Arbeit für Bremen zu erhalten, müssen Strukturen grundlegend verändert werden (s. dazu VaDiB-Positionspapier).
Wie soll es weitergehen in den kommenden Jahren? Darum soll es in der Veranstaltung des Verbundes Arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen e.V. (VaDiB) gehen am:
Dienstag, 27. Mai 2025, 16:00 – 18:30 Uhr, KWADRAT, Wilhelm-Kaisen-Brücke 4, 28199 Bremen

Deutschland muss mehr arbeiten, fordern Wirtschaft und Politik. Die Abschaffung eines Feiertags wäre Symbolpolitik – und übersieht das wahre Potenzial des Landes. Eine kolumne von Marcel Fratzscher, Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Für einen Arbeitsmarkt, der schon durch eine hohe Arbeitslosigkeit geprägt ist, stellt der weitere Anstieg eine besondere Herausforderung dar. Ausgerechnet in dieser Lage drohen nicht nur weitere Kürzungen im Budget der Jobcenter durch den Bund. Diese Kürzungen haben zuletzt die Fördermaßnahmen für langzeitarbeitslose Menschen besonders hart getroffen.

Der CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann warnt vor einer weiteren Kostenexplosion beim Bürgergeld. Anmerkung des Säzzers: Was interessiert einen Abgeordneten der CSU die Datenlage – s. Beitrag des BIAJ.

In den sozialen Medien zeigen junge Arbeitslose ihr entspanntes Lotterleben zwischen Amt, Lunchdates und Friseurbesuchen – und werden dafür gefeiert. Blanker Hohn – oder eine längst überfällige Entstigmatisierung von Kündigungen und Arbeitslosigkeit?

Erstmals stammen die meisten ausländischen Jobsuchen in Deutschland aus den USA. Gleichzeitig lässt das weltweite Interesse an Jobs in Deutschland aber spürbar nach.

Die Arbeitslosigkeit ist seit 2022 spürbar angestiegen. Anfangs war dieser Anstieg größtenteils auf die Fluchtmigration aus der Ukraine zurückzuführen, zuletzt kommt der Anstieg aber aus dem Arbeitsmarkt selbst. Zum kleineren Teil gehen Personen aus der Beschäftigung in die Arbeitslosigkeit, z. B. aufgrund einer Entlassung. Zum größeren Teil verbleiben Personen länger in der Arbeitslosigkeit, da die Neueinstellungen rückläufig sind.

Am 4. Juni 2025, 18 bis 20 Uhr, laden die Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF), der Landesbehindertenbeauftragte sowie der Bremer Rat für Integration zu der Veranstaltung „Wer bleibt auf der Strecke – Kürzungen bei der Arbeits- und Sprachförderung treffen Frauen, Migrant*innen und Menschen mit Behinderungen“ in den Festsaal der Bremische Bürgerschaft ein.

Ein Vergleich der Ausgaben in den ersten vier Monaten 2025 mit den ersten vier Monaten des Vorjahres (2024) zeigt: Während von Januar bis März 2025 vom Bund für das „Bürgergeld“ noch geringfügig mehr ausgegeben wurde als im entsprechenden Monat des Vorjahres wurde im April 2025 etwa 17 Millionen Euro weniger ausgegeben als im April 2024.

Trotz Wirtschaftskrise, Inflation, Wohnungsnot, Klimakrise und wachsender politischer Unsicherheit zeigt die Jugend nicht Resignation, sondern Verantwortungsbewusstsein, Leistungsbereitschaft und den Wunsch nach aktiver Mitgestaltung. Das ist die zentrale Botschaft der achten Trendstudie „Jugend in Deutschland“ von Simon Schnetzer, Kilian Hampel und Klaus Hurrelmann.

Das Urteil des Bundessozialgerichts vom 28. Juni 2022, bekannt als „Herrenberg-Urteil“, betrifft die Frage, ob Musikschullehrkräfte tatsächlich selbstständig oder sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Es wurde ein Präzedenzfall für den Bildungsbereich.

Asylbewerbende können für gemeinnützige Arbeit zu „80-Cent-Jobs“ verpflichtet werden. Das soll die Menschen besser integrieren und schrittweise an den Arbeitsmarkt heranführen. Doch funktioniert das?

Das „La Bohème“ in Berlin-Pankow schien als soziales Herz des Winsviertels unersetzlich. Doch nach einer Entscheidung des Jobcenters steht alles in Frage.

Im Jahr 2024 lebten in Deutschland rund 21,2 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2024 mitteilt, waren das 4 % oder 873 000 Personen mehr als im Vorjahr (2023: 20,4 Millionen). Der Anteil dieser Personengruppe an der Bevölkerung stieg um knapp 1 Prozentpunkt auf 25,6 % (2023: 24,7 %).

Dem Ausschuss gehören 42 ordentliche Mitglieder an. 14 Abgeordnete entsendet die CDU/CSU-Fraktion, 10 Abgeordnete die AfD-Fraktion, 8 Abgeordnete die SPD-Fraktion, 6 Abgeordnete die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und 4 Abgeordnete die Fraktion Die Linke.

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion Land Bremen hat auf ihrer Klausurtagung am 19./20.05.2025 in Hamburg u.a. den Entwurf eines Bürgerschaftsantrags zur Arbeitsmarktpolitik beschlossen.