
Das Dokument stammt aus einer Arbeitsgruppe von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden, die abseits der Öffentlichkeit harte Einschnitte für Menschen mit Behinderungen und für Kinder und Jugendliche diskutiert.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Das Dokument stammt aus einer Arbeitsgruppe von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden, die abseits der Öffentlichkeit harte Einschnitte für Menschen mit Behinderungen und für Kinder und Jugendliche diskutiert.

Gemeinsam mit euch möchten wir Erfahrungen aus den Quartieren sammeln, in denen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und autoritäre Einstellungen sichtbar werden. Dabei geht es uns darum, konkrete Problemlagen und Herausforderungen herauszuarbeiten – und gleichzeitig eure wichtige Arbeit, eure Energie und die vorhandenen Ressourcen sichtbar zu machen.
19. Mai 2026 / 9:00 − 16:30
Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5

Die vom BIAJ näherungsweise berechnete durchschnittliche Bearbeitungsdauer der beim BAMF gestellten Asylanträge betrug im März 2026 (April 2025 bis März 2026) 6,57 Monate (Erstanträge: 8,32 Monate), ein Jahr zuvor 10,10 Monate (Erstanträge: 10,64 Monate).

Angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Schwäche bleibt die Zahl der weiterbildenden Betriebe deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Zugleich unterscheidet sich die Weiterbildungsbeteiligung nach wie vor deutlich zwischen verschiedenen Betriebs- und Beschäftigtengruppen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel.

Ein ausgeprägter Mangel an Arbeitskräften kann dazu führen, dass offene Stellen mit Personen besetzt werden, deren Fähigkeiten nicht vollständig den Anforderungen ihres Berufs entsprechen. Eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zeigt: Rund ein Viertel der Erwerbstätigen auf dem deutschen Arbeitsmarkt weist Kompetenzlücken auf.

Flexibilisierung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz: die Berufswelt verändert sich tiefgreifend. Die Studie „Neue Formen der Arbeit“ im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen betrachtet Megatrends der modernen Arbeitswelt sowie deren Auswirkungen auf Beschäftigte.

Zur anstehenden Aufstellung des Bundeshaushalts 2027 hat das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe einen Offenen Brief an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, sowie den Bundesminister der Finanzen, Lars Klingbeil, gerichtet.

Im Jahr 2024 hat das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in Pflegeberufen über alle Qualifikationsniveaus hinweg 4.124 Euro betragen. Das Medianentgelt von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern in Pflegeberufen hat bei 4.172 Euro gelegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor.

Antwort des Senats auf einen Kleine Anfrage der Fraktion der CDU in der Bremischen Bürgerschaft.

Der Senator für Kinder und Bildung hat PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH – als „bildungszeitfreundlichen Betrieb“ ausgezeichnet. Damit wird das besondere Engagement gewürdigt, Mitarbeitenden gezielt Bildungszeit zu ermöglichen und Weiterbildung fest im Arbeitsalltag zu verankern.

Tatsächlich sind die langfristigen Folgen eines Ausbildungsabbruchs je nach sozialer Herkunft höchst unterschiedlich: Während das Einkommen von Jugendlichen aus sozial besser gestellten Familien im Schnitt stabil bleibt, bricht es für solche aus sozial benachteiligten Familien um 45 Prozent ein.

Liegt eine abhängige Beschäftigung vor, besteht in allen Sozialversicherungszweigen grundsätzlich Versicherungspflicht − Herrenberg-Urteil. Mit einem Referentenentwurf, der noch nicht offiziell veröffentlicht wurde, soll es nun leichter werden, den sozialversicherungsrechtlichen Erwerbsstatus zu bestimmen.

Dass die Bevölkerung lange Zeit nicht geschrumpft ist, lag an der Zuwanderung: Es wanderten mehr Menschen nach Deutschland ein, als das Land verließen. Die Migrationswende der Bundesregierung und die nur mäßig wachsende Fachkräftezuwanderung haben die Lage verändert.

Damit setzte sich im Jahr 2025 der leichte Rückgang der Neuabschlüsse aus dem Jahr 2024 fort, nachdem in den Jahren 2021 bis 2023 noch leichte Zuwächse zu verzeichnen waren.

Trotz des Anstiegs kommt weiterhin nur ein sehr kleiner Kreis von Kundinnen und Kunden mit Minderungen in Berührung. Im Jahr 2025 waren im Schnitt nur 0,9 (Vorjahr 0,7) Prozent der erwerbsfähigen Leistungsberechtigen von mindestens einer Leistungsminderung betroffen.

Die Arbeitslosenquote in Deutschland bleibt hoch – ist regional jedoch sehr unterschiedlich. Übersicht über die Daten für alle 401 Jobcenter (Städte und Landkreise).

Trotz leichtem Wirtschaftswachstum bleibt der Arbeitsmarkt 2026 unter Druck – das gilt auch für Deutschlands Regionen. Die Redaktion des IAB-Forum hat bei Anja Rossen aus dem Prognoseteam nach den Einschätzungen für das aktuelle Jahr gefragt.

Ein Blick auf die Mittel für „Verwaltungskosten“ (Bundesanteil) und „Eingliederungsleistungen“, die den Jobcentern im Haushaltsjahr 2026 zur Verfügung stehen, und auf die Ausgaben im ersten Quartal 2026 für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ und die Ausgaben aus dem Passiv-Aktiv-Transfer (PAT) im Bund und in den Ländern.

Bei der von der Bundesagentur für Arbeit entwickelten „vernetzten hybriden Beratung“ wird nach Angaben der Bundesregierung ein Präsenztermin in der Agentur für Arbeit mit der virtuellen Zuschaltung interner und externer Experten kombiniert. Derzeit sei für dieses Beratungsmodell eine Arbeitsagentur prozessual umgestellt und infrastrukturell ausgestattet, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion.

Der Ausschluss freiwilliger Teilnehmerinnen vom Integrationskurs hat die Expertinnen alarmiert. In einer Sondersitzung diskutierte die Bewertungskommission beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Auswirkungen der umstrittenen Maßnahme und rät in einem Beschluss dem Bundesinnenministerium zur sofortigen Rücknahme des Zulassungsstopps.