
Ökonomen befürchten bis zu eine Million zusätzliche Arbeitslose. Wen es treffen könnte – und wer womöglich gut durch die Krise kommt.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Ökonomen befürchten bis zu eine Million zusätzliche Arbeitslose. Wen es treffen könnte – und wer womöglich gut durch die Krise kommt.

Die Arbeiterwohlfahrt bietet dauerhafte Jobs für Menschen, die wegen langjähriger psychischer Erkrankungen aus dem Erwerbsleben ausgeschieden waren – etwa in der Brauerei.

Die wichtigsten Hygienetipps. Checkliste für den Seminarbesuch. Infoblatt Infektionsschutz Inhouse-Schulungen.

Die deutsche Wirtschaft leidet massiv unter den Folgen der Corona-Krise. Doch die Arbeitslosigkeit steigt geringer als befürchtet. Im Mai waren nur 2,8 Millionen Menschen ohne Job. Der Vergleich mit den USA offenbart, was Deutschland durch die Krise rettet.

Die drastisch steigenden Ausgaben der Sozialkassen drohen durch Beitragssteigerungen den Arbeitsmarkt zusätzlich zu belasten. Diese Gefahr sieht auch eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, schreibt der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr.

Die SGB-II-Zahlungsansprüche zur „Sicherung des Lebensunterhalts“ liegen erheblich unter dem gemäß SGB II (Hartz IV) anerkannten Bedarf, schreibt das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Die aktuellen Daten für Mai 2020, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

„Der Arbeitsmarkt ist wegen der Corona-Pandemie weiterhin stark unter Druck. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind auch im Mai gestiegen, allerdings nicht mehr so stark wie im April“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, am 03.06.2020 anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Trotz steigender Arbeitslosenzahl bewähren sich die neuen Regeln zum Kurzarbeitergeld, erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Peter Weiß.

… muss die soziale Infrastruktur krisenfest gemacht werden. Sonst bricht das über Jahrzehnte gewachsene System der Träger von sozialen Dienstleistungen zusammen.

Ob und inwieweit sich die Corona-Pandemie und die damit verbundene Einschränkung des öffentlichen Lebens auf ihre Geschäftstätigkeit auswirkt, beantworteten 322 Manager im Rahmen einer ifo Sonderbefragung.

Deutschland brauche qualifizierte Fachkräfte. Da sei es wichtig, diejenigen, die sich aus- und weiterbilden wollen, auf ihrem Weg zum beruflichen Aufstieg zu unterstützen. Fragen und Antworten zur beruflichen Weiterbildung in Deutschland.

Über die bisherigen Stützungsmaßnahmen hinaus gelte es daher jetzt, einen starken, kurzfristig wirksamen Nachfrageimpuls zu setzen, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen und zugleich den digitalen und ökologischen Umbau unserer Industrien langfristig voranzutreiben, sagte Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, am Freitag in Frankfurt.

Für die Monate Mai bis Juli 2020 erwartet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für alle Bundesländer einen sehr hohen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Südliche Bundesländer wie Bayern oder Baden-Württemberg sind davon besonders betroffen.

Soziale Innovationen und Sozialunternehmen besser fördern: Das ist Kern des gemeinsamen Koalitionsantrags von SPD und CDU/CSU, den der Deutsche Bundestag am 29.05.2020 diskutiert und voraussichtlich beschließen wird. Sozialunternehmen und Soziale Innovationen stärken unser gesellschaftliches Miteinander.

Über soziale Innovationen debatiert der Bundestag am 29. Mai 2020. Den Abgeordneten liegt dazu ein Antrag der FDP-Fraktion mit dem Titel „Social Entrepreneurship – Soziale Innovation als Zwilling der technologischen Innovation“ sowie ein Antrag von CDU/CSU und SPD mit dem Titel „Soziale Innovationen stärker fördern und Potenziale effizienter nutzen“ vor.

Landesfrauenbeauftragte Bettina Wilhelm begrüßt und unterstützt den Impuls der Arbeitnehmerkammer für ein Landesqualifizierungsgeld im Rahmen des Bremen-Fonds, das insbesondere Frauen zugutekäme. Darüber hinaus fordert sie eine umfassende Strategie, um die Beschäftigungsperspektiven von Frauen im Land Bremen nachhaltig zu verbessern.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigen der sogenannten Kerngruppe im unteren Entgeltbereich ist zwischen Ende 2008 und Ende 2018 um mehr als 190.000 gesunken. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion) hervor.