
Im 1. Halbjahr 2021 lag der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 2,2 % niedriger als im Vorjahreszeitraum, die Zahl der Beschäftigten war hingegen 1,8 % höher.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Im 1. Halbjahr 2021 lag der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 2,2 % niedriger als im Vorjahreszeitraum, die Zahl der Beschäftigten war hingegen 1,8 % höher.

Die Coronakrise wirkte wie Adrenalin für unsere Innovationsfähigkeit, und diese Dynamik müssen wir jetzt nutzen. Gerade die Jüngeren in diesem Land seien bereit für umfassenden Wandel. Ein neues, auf lebenslanges Lernen ausgerichtetes (Weiter-)Bildungssystem sei eine notwendige Voraussetzung für die Arbeitswelt der Zukunft. Ein Gastbeitrag Fabian Billing, seit März 2021 Deutschlandchef der Unternehmensberatung McKinsey.

Rot-Rot-Grün wirbt für höhere Mindestlöhne und Weiterbildungsansprüche, Schwarz-Gelb will wenig regulieren. Auf die Frage nach dem dringendsten arbeitsmarktpolitischen Handlungsbedarf für die kommende Wahlperiode geben Ökonomen durchaus unterschiedliche Antworten.

Im Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2022 sind für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ 4,809 Milliarden Euro veranschlagt (Soll 2022), 200 Millionen Euro weniger als im Bundeshaushalt 2021. Gemäß Erläuterung dürfen zudem Ausgabereste bis zur Höhe von 400 Millionen Euro in Anspruch genommen werden.

Die nächste Bundesregierung muss die Energiewende sozial und ökologisch gestalten. Die Forderungen an die nächste Bundesregierung sind in der gemeinsamen Erklärung von BEE (Bundesverband Erneuerbare Energie) und DGB nachzulesen.

Anfang Oktober startet das Bundesbildungsministerium (BMBF) eine Informationskampagne, um gering literalisierte Erwachsene und ihr soziales Umfeld in ihren vertrauten Arztpraxen zu erreichen. Die Informationskampagne findet im Rahmen der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung (AlphaDekade) statt. Damit setzen sich Bund, Länder und Partner im Zeitraum von 2016 bis 2026 dafür ein, die Lese- und Schreibfähigkeiten sowie das Grundbildungsniveau Erwachsener in Deutschland zu verbessern.

Der Auftragseingang erreichte damit seinen höchsten Stand seit dem Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragseingang im Juli 2021 saison- und kalenderbereinigt 15,7 % höher.

Gut jeder Fünfte strebt in den kommenden 12 Monaten einen beruflichen Aufstieg an und fast jeder Dritte erwartet ein steigendes Einkommen. Die Corona-Krise sorgt aber für eine Spaltung.

Damit die Digitalisierung in Betrieben und Berufsschulen voranschreitet, werden neben Motivation und technischer Ausstattung Weiterbildungsmaßnahmen für das Berufsbildungspersonal benötigt. Dabei unterscheiden sich Ausbilder und Lehrer kaum im inhaltlichen Bedarf, wohl aber bei der Form der Weiterbildung voneinander.

Die Landesagentur für berufliche Weiterbildung (LabeW) hat die Aufgabe, den Zugang zu beruflicher Fort- und Weiterbildung möglichst niedrigschwellig und barrierefrei zu gestalten. Bestehende Qualifizierungsmöglichkeiten wird sie bündeln und kommunizieren.

Mit dem Entscheid des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wird in Norddeutschland ein auf die Wasserstofftechnologie ausgerichtetes Innovations- und Technologiezentrum (ITZ) für die Luftfahrt und die Schifffahrt errichtet. Dieses „ITZ Nord“ soll als ein neuartiges Dienstleistungszentrum im künftigen Netzwerk des Deutschen Zentrums für die Mobilität der Zukunft aufgebaut werden.

Eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland auf 12 Euro pro Stunde bringt unmittelbar rund acht Millionen Beschäftigten eine Verbesserung ihres Lohns. Die Gesamtbeschäftigung würde hingegen langfristig nicht negativ beeinflusst. Das ergibt eine neue Studie von Prof. Dr. Tom Krebs und Dr. Moritz Drechsel-Grau, Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Mannheim, die das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung gefördert hat.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand erster Ergebnisse des Mikrozensus 2020 mitteilt, arbeiteten im Jahr 2020 rund 17,9 Millionen Menschen oder 43 % der erwerbstätigen Personen ab 15 Jahren in Branchen, in denen kritische Infrastrukturen beheimatet sind.

Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein erhalten vom Bund 5,5 Millionen Euro Fördermittel für den Start des gemeinsamen Regionalen Zukunftszentrums Nord (RZZ Nord) zur Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen bei der Anwendung künstlicher Intelligenz (KI). Gemeinsam mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) und weiteren 12 Konsortialpartnern bauen die vier Nordländer das RZZ Nord ab sofort auf.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer stellen im Rahmen des „Sommers der Berufsbildung“ innovative Formate der Berufsorientierung vor.

Die aktuellen Daten für August 2021, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Im August 2021 wurden in der Bundesrepublik Deutschland von der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) insgesamt 1.046.369 Langzeitarbeitslose registriert – 183.759 mehr als im August 2020 bzw. 322.430 mehr als im August 2019. Der Anteil der registrierten Langzeitarbeitslosen an den registrierten Arbeitslosen insgesamt, betrug im August 2021 40,6 Prozent.

Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied: „Nur jeder zehnte Betrieb hat die Kurzarbeit für Weiterbildung genutzt. Bei kleineren, von der Krise betroffenen Betrieben ist das im Einzelfall sicher verständlich, angesichts des enormen Qualifizierungsbedarfs in der Transformation muss aber insgesamt mehr passieren. Die nächste Regierung muss endlich bessere Rahmenbedingungen und wirksamere Anreize für Weiterbildung schaffen.“

„Der Arbeitsmarkt hat sich weiter erholt. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind weiter kräftig gesunken, obwohl noch Sommerpause ist. Das Beschäftigungswachstum gewinnt an Schwung.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Zehn Leiterinnen und Leiter von Jobcentern in ganz Deutschland haben dem IAB einen Einblick in ihre Situation vor Ort gegeben. Ihre Antworten zeigen ein facettenreiches Bild, das sowohl durch aktuelle Erkenntnisse infolge der Corona-Krise als auch durch langjährige Erfahrungen ihrer Arbeit mit Menschen im Grundsicherungsbezug geprägt ist.