
Die absolute und relative rechnerische Lücke zwischen Regelbedarf (Hartz IV) ohne Kosten der Unterkunft sowie Heizung und Armutsgefährdungsschwelle ist auch 2021 gewachsen.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Die absolute und relative rechnerische Lücke zwischen Regelbedarf (Hartz IV) ohne Kosten der Unterkunft sowie Heizung und Armutsgefährdungsschwelle ist auch 2021 gewachsen.

Mehr als 30 Organisationen stellen am Samstag, 2. Juli 2022, von 10 bis 16 Uhr ihre Dienstleistungsangebote für Geflüchtete und ein gutes „Ankommen in Bremen“ vor. Dazu lädt die Bremer Volkshochschule gemeinsam mit dem Bremer Rat für Integration und den Bremer Lions zum Markt der Möglichkeiten ein.

Bei der bundesweiten Paritätischen Tagung am 02. Juni 2022 zeigte sich viel wertvolles Know how, an dem aktuelle politische Vorhaben zur Stärkung der Fort- und Weiterbildung anknüpfen können: so der geplante Ausbau von Fort- und Weiterbildungen im neuen“Bürgergeld“ und die von Bundesarbeitsminister angekündigte neue „Bildungszeit“.

Ihren 100. Geburtstag hat die Arbeitnehmerkammer Bremen am gestrigen Abend (27. Juni 2022) in der Oberen Rathaushalle gefeiert. Bürgermeisterin und Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Dr. Maike Schaefer, begrüßte die rund 230 geladenen Gäste.

Insbesondere der Groß- und Einzelhandel, das Baugewerbe und die Gastronomie stellen ukrainische Geflüchtete ein.

Mit Beginn der Weimarer Republik und der damit verbundenen demokratischen Gesellschaft entstand in Bremen die erste institutionalisierte Vertretung von Beschäftigten in Deutschland – damals noch aufgeteilt in eine Arbeiter- und eine Angestelltenkammer.

Rund 117.000 strebten diese auch gar nicht an. Diese und weitere ausführliche Informationen zur Verteilung der befristeten Beschäftigung in Deutschland sind Bestandteil einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zur Situation der befristet Beschäftigten.

Angesichts des drohenden Fachkräftemangels fordert die Union in einem Antrag die Stärkung der beruflichen Bildung. Die Bundesregierung solle eine nationale Offensive in der Berufsorientierung starten und den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR), der die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung feststellen soll, überarbeiten.

Um lebenslanges Lernen finanziell abzusichern und Weiterbildung breiteren Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen, braucht es neue Instrumente. Der Vorschlag: Ein Bildungsgrundeinkommen.

Der nationale Bildungsbericht “Bildung in Deutschland 2022” ist veröffentlicht, der die zentralen Leistungen und Herausforderungen des gesamten deutschen Bildungssystems darstellt. Schwerpunktthema 2022 ist das Bildungspersonal und dessen Struktur, Entwicklung, Qualität und Professionalisierung.

Der Berufsalltag vieler Beschäftigter wird immer internationaler. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) einen Kompetenzbaukasten mit Formulierungsoptionen zur internationalen beruflichen Handlungskompetenz entwickelt.

Von Juni 2021 bis Mai 2022 wurden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) für „Leistungen bei konjunktureller Kurzarbeit“ insgesamt 10,175 Milliarden Euro ausgegeben im Vergleich zum bisherigen 12-Monats-Maximum – 31,907 Milliarden Euro von Mai 2020 bis April 2021.
Frage des Säzzers: Wieviel davon findet sich in den Jahresgewinnen 2020 und 2021 der DAX-Konzerne wieder − den höchsten in deren Geschichte?

Vom 24. Juni bis 3. Juli 2022 bieten die regionalen Akteurinnen und Akteure in den Metropolregionen Nordwest und Hamburg einen Einblick in ihre Wasserstoffaktivitäten. Geplant ist ein bunter Mix aus vielfältigen und vielseitigen Veranstaltungsformaten und Exkursionen sowie eine Roadshow mit Wasserstofffahrzeugen.

Die Fraktion Die Linke fordert in einem Antrag, mehr Ausbildungsplätze zur schaffen und die Qualität der Berufsausbildung zu verbessern. Schon lange vor der Coronapandemie hätten weniger als 20 Prozent der Betriebe ausgebildet. 2020 sei die Zahl nochmals um 1,4 Prozent auf 419.700 gesunken, erläutern die Abgeordneten in dem Antrag. Es sei zu befürchten, dass dieser Trend dauerhaft dramatische Auswirkungen auf die Fachkräftesicherung haben werde.

Eine unkommentierte BIAJ-Tabelle und zwei BIAJ-Abbildungen zur Entwicklung der Armutsgefährdungsquoten im Bund und in den Ländern von 2005 bis zu den Erstergebnissen 2021.

Alle Schülerinnen und Schüler in der Weiterbildung zur/zum Erzieherin/Erzieher an einer öffentlichen Fachschule haben die Möglichkeit, Aufstiegs-BAföG zu beantragen. Das Aufstiegs-BAföG muss grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden. Hinzu kommen die „Digitalisierungs-Pauschale“ in Höhe von jährlich 900 Euro sowie die „Mobilitäts-Pauschale“ in Höhe von jährlich 600 Euro. Erzieherinnen und Erzieher, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, können außerdem eine einmalige Prämie in Höhe von 4.000 Euro beantragen.

Die Tarifpartner der Leiharbeit haben sich auf die Anpassung der Entgelttarifverträge für die Branche verständigt. Dabei ging es um die Anpassung der unteren drei Lohngruppen. Dies war notwendig geworden, nachdem der Bundestag die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro beschlossen hatte, die ab 1. Oktober dieses Jahres greift.

Stehende Ovationen von den rund 1.000 Teilnehmenden erhielt die Ehrenpräsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV), Professor Dr. Rita Süssmuth, für ihr entschlossenes Plädoyer unter dem Titel „Keine Zeit mehr, abzuwarten“. Sie warnte vor einer Spaltung der Gesellschaft in Geförderte und Benachteiligte, in Zugehörige und Abgehängte.

Die „Empfehlungen des Deutschen Vereins zur qualitativen Weiterentwicklung der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit von SGB II, SGB III, SGB VIII und SGB IX“ geben Impulse und greifen die Weiterentwicklungen der Praxis auf.

Der Geschäftslage-Indikator Weiterbildung des Wuppertaler Kreises ist nach einem Einbruch im Jahr 2020 im laufenden Jahr mit 124 Indexpunkten auf ein erfreulich hohes Niveau gestiegen. Der Indikator bildet den wirtschaftlichen Erfolg der Weiterbildungsdienstleister während des laufenden und des vergangenen Jahres sowie die Erwartungen für das kommende Jahr ab.