
Das neue Ausbildungsjahr hat begonnen. Eine Auswertung von Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass Berufe im Metall- und Elektrobereich für junge Fachkräfte besonders lukrativ sein können.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Das neue Ausbildungsjahr hat begonnen. Eine Auswertung von Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass Berufe im Metall- und Elektrobereich für junge Fachkräfte besonders lukrativ sein können.

Eine neue Studie in der Tradition des Ökonomie-Nobelpreisträgers Card zeigt, dass der Mindestlohn in Deutschland keine Beschäftigung kostet, berichtet in einem Gastkommentar Philipp Heimberger, Ökonom am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw).

Wie steht es nach einem Jahr Corona um die digitalen Kompetenzen der Bürger:innen in Deutschland? Eine repräsentative Bevölkerungsbefragung in unserem Auftrag zeigt: In der breiten Bevölkerung bleibt der Digitalisierungsschub aus, die digitale Spaltung der Gesellschaft verschärft sich, aber auch der Wunsch nach digitalen Unterstützungsangeboten nimmt zu.

Die Minijobs auf 450-Euro-Basis sollten eigentlich den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Doch für viele wurden sie zur Dauerlösung. Die neue Bundesregierung wird sie vermutlich dennoch nicht abschaffen, sondern die Entgeltgrenze erhöhen.

Die Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ hat im Juni 2021 nach fast drei Jahren Arbeit ihre Ergebnisse vorgelegt. Dies ist ein guter Anlass, die Ergebnisse vor dem Hintergrund der aktuellen Trends von KI und Transformation kritisch zu reflektieren und zu überlegen, wie der digitale Wandel in der Berufsausbildung beschleunigt werden kann.

Kann zu wenig Arbeit krank machen? Und darf man das zugeben? Jobcoach Reinhild Fürstenberg berichtet, was sie einem Beschäftigten rät, der vom Boreout-Syndrom betroffen ist.

Massenentlassungen haben für die Betroffenen langfristig negative Konsequenzen auf dem Arbeitsmarkt. Das betrifft sowohl die Verdienstmöglichkeiten als auch die Beschäftigungschancen. Aus verschiedenen Gründen trifft dies für Zugewanderte noch stärker zu als für Einheimische.

Die EU-Kommission hat in ihrem Arbeitsprogramm für 2022 angekündigt, das kommende Jahr zum „Europäischen Jahr der Jugend“ zu machen. In den vergangenen Jahren folgten für junge Menschen auf schöne Überschriften zu oft enttäuschende und unzureichende Veränderungen.

„Aufbruch braucht Weiterbildung!“ Anknüpfend an einen Leitgedanken der aktuellen Koalitionsverhandlungen appelliert die Spitze des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV) an die Unterhändler*innen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP.

Im Berichtsjahr 2020/21 insgesamt 8,3 Prozent weniger gemeldete Bewerber_innen für Berufsausbildungsstellen als ein Jahr zuvor (von +6,1 Prozent in HB bis -12,9 Prozent in SH).

Im Vorjahresvergleich war die Produktion kalenderbereinigt 1,0 % niedriger als im September 2020. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, lag die Produktion im September 2021 saison- und kalenderbereinigt 9,5 % niedriger.

In Zusammenarbeit mit den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege, dem Deutschen Verein, dem Bundesverband privater Anbieter (bpa) und der Universität zu Köln hatte die Bank für Sozialwirtschaft in 2020 damit begonnen, eine Längsschnittstudie in Form von Trendstudien zu den wirtschaftlichen Herausforderungen der Corona-Pandemie durchzuführen. Die vierte Umfrage aus dem Zeitraum 09-10/2021 ist mittlerweile geschlossen und ausgewertet.

Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragseingang im September 2021 saison- und kalenderbereinigt 8,6 % höher. Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2020 lag er kalenderbereinigt 9,7 % höher.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat eine Gruppe von sieben Instituten der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung unter Federführung des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit des Instrumentariums der aktiven Arbeitsmarktpolitik nach dem SGB II und SGB III für die Zielgruppe der Geflüchteten untersucht.

Obwohl die Corona-Pandemie deutlich gezeigt hat, welche essenzielle Bedeutung soziale Dienstleistungen in unserem Gemeinwesen haben, leiden Maßnahmen der beruflichen Bildung, Beschäftigung und Integration seit Jahren unter administrativen und fördertechnischen Beschränkungen. Dazu ein Positionspapier der bag arbeit.

Unter dem Titel “Aufbruch in eine klimaneutrale und gerechte Zukunft” fordert die Klima-Allianz, ein Bündnis von über 140 Organisationen, SPD, Grüne und FDP auf, einen wirklichen Aufbruch in eine klimaneutrale und sozial gerechte Zukunft einzuleiten. Das Bündnis ist sich einig: Die bisherigen Verhandlungsergebnisse werden einem solchen Aufbruch nicht gerecht.

Deutsche Unternehmen berichten von einem noch größeren Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, als vor Jahresfrist angenommen. In einer aktuellen Civey-Umfrage im Auftrag der Bertelsmnn Stiftung mit einer Stichprobe von 7.500 befragten Unternehmensentscheider:innen gaben zwei Drittel (66 Prozent) an, dass bei ihnen momentan Fachkräfteengpässe bestehen.

Der Vizedirektor des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Ulrich Walwei, sieht im angekündigten Bürgergeld „keine wirklich überzeugende Alternative zu Hartz IV, die grundlegend anders wäre als das bestehende System“.

Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverbänden sowie die Evangelischen Kirche in Deutschland sehen die Transformation des Mobilitätssektors als eine zentrale Aufgabe der neuen Bundesregierung. Mit einem eindringlichen Appell hat sich das zivilgesellschaftliche Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende an die Verhandlungsteams des Koalitionsvertrags gewandt:

Analysen auf Basis des Nationalen Bildungspanels zeigen, dass Häufigkeit und Inhalte von Weiterbildung je nach Bevölkerungsgruppe stark variieren. So nehmen Geringqualifizierte deutlich seltener an Weiterbildungen teil. Auch bestehen große Unterschiede in den Weiterbildungsinhalten zwischen Männern und Frauen.