
Zeit, Geld, Auswahl: Drei praktische Schritte zeigen, wie Sie die passende Weiterbildung finden und worauf Sie bei Kursen und Finanzierung achten sollten.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Zeit, Geld, Auswahl: Drei praktische Schritte zeigen, wie Sie die passende Weiterbildung finden und worauf Sie bei Kursen und Finanzierung achten sollten.

Die gesundheitlichen Folgekosten der Bürgergeld-Reform seien wahrscheinlich höher als die Einsparungen, sagt der Arzt Benjamin Wachtler. Die Politik der Bundesregierung hält er nicht für rational, sondern für ideologiegetrieben.

Der Paritätische hat zu dem Reformvorhaben ausführlich und kritisch Stellung genommen. Die Reform begrenzt soziale Rechte, belastet einseitig Leistungsberechtigte und nimmt erhebliche soziale Folgekosten in Kauf. Eine positive Perspektive für mehr Unterstützung und nachhaltige Beschäftigungspolitik fehlt hingegen weitgehend.

Monika Kessler, Geschäftsführerin des Jobcenter Gießen und ihr Stellvertreter, Daniel Schauß, berichten im Interview von Zahlen aus der Stadt Gießen und klären auf, wie groß hier eigentlich das Problem im Verhältnis zu Schlagzeilen und politischer Debatte ist.

Vier Jahre nach dem ersten „Corona-Jahr“ 2020 sank die Zahl der bestandenen Abschlussprüfungen in der dualen Berufsausbildung auf den tiefsten bisher ermittelten Stand.

Auf dieser Sitzung der Deputation für Arbeit sind folgende Vorlagen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse:
Sicherung der ESF-Plus-Finanzierung und Maßnahmen zur Liquiditätsdeckung 2025 – abschließendes Lösungskonzept des PPL 31
21/6022 Vorlage
21/6022 Anlage 1
21/6022 Anlage 2
21/6022 Anlage 3
Beauftragung der Bremer Aufbau-Bank GmbH mit der Wahrnehmung und Durchführung der operativen Aufgaben nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz für die Freie Hansestadt Bremen
21/6023 Vorlage
21/6023Anlage 1
Zweites Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Errichtung eines Ausbildungsunterstützungsfonds im Land Bremen
21/6024 Vorlage
21/6024 Anlage 1
21/6024 Anlage 2
21/6024 Anlage 3
21/6024 Anlage 4
Änderung der Haushaltsgesetze 2025 der Freien Hansestadt Bremen und Auflösung der globalen Minderausgabe
21/6025 Vorlage
21/6025 Anlage 1
Controllingbericht 2025 (Januar bis September) für den Produktplan 31 (Arbeit)
21/6026 Vorlage
21/6026 Anlage 1
Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für alle
21/6027 Vorlage
21/6027 Anlage 1
Azubi-Wohnanlage im Quartier „Ellener Hof“ (Berichtsbitte der Fraktion der SPD)
21/6030 Vorlage

Die Diakonie Deutschland bezweifelt, dass die neue Grundsicherung die Hilfebedürftigkeit und die Kosten senken wird. Dazu wären gezielte Maßnahmen zur sozialen und arbeitsmarktpolitischen Integration nötig, damit Menschen in die Lage versetzt werden, ihr Leben langfristig selbstständig zu finanzieren. Die Neuregelung stellt hingegen eine Abkehr von einer Unterstützung und Begleitung dieser Menschen auf Augenhöhe dar.

83.000 Ukrainer bekommen bald kein Bürgergeld mehr. In der Debatte kommt immer wieder die Frage auf, warum die Männer überhaupt hier sind und nicht kämpfen und warum sie trotz des Kriegs in die Ukraine fahren. Anne-Marie Braun vom Verein „Schöneberg hilft“ klärt auf. Anmerkung des Säzzers: Treffen die hier vorgebrachten Argumente nicht auf alle Geflücheten zu, unabhängig davon, wo sie herkommen?

In der deutschen Industrie wurden zuletzt viele Stellen abgebaut. Besonders betroffen ist die Automobilindustrie. Zum Ende des 3. Quartals 2025 arbeiteten gut 48 700 weniger Beschäftigte in der Branche als noch ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entsprach das einem Rückgang von 6,3 % – so hoch wie in keiner anderen großen Industriebranche mit mehr als 200 000 Beschäftigten.

Von Januar bis Oktober 2025 wurden vom Bund für das „Bürgergeld“ insgesamt 24,683 Milliarden Euro ausgegeben, 47 Millionen Euro (0,2 Prozent) weniger als die 24,730 Milliarden Euro, die von Januar bis Oktober 2024 ausgegeben wurden.

Wie wird KI die Arbeitswelt verändern? Eine neue Studie wagt eine Prognose. Die zentrale Botschaft: Die Zahl der Arbeitsplätze bleibt weitgehend stabil, doch die Umwälzungen dahinter werden gewaltig sein.

Im neuen IAB-Forschungsbericht wird mit einer Szenarioanalyse untersucht, welche Wirkungen der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) auf das Bruttoinlandsprodukt und den Arbeitskräftebedarf in Deutschland innerhalb von 15 Jahren entfalten könnte.

Die Ermittlungen liefen noch, so dass aktuell keine abschließenden Erkenntnisse vorlägen, schreibt die Regierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion. Interessant ist hier nicht so sehr die Antwort der Bundesregierung, sondern die Zusammenstellung der Daten zur Vergabe von Bildungsgutscheinen.

Die Evaluation zeigt: Neun von zehn Teilnehmende bestehen den Kompetenzcheck, über die Hälfte wechselt danach in eine reguläre Beschäftigung. Zugleich wird deutlich, wo Verfahren und Förderung nachgeschärft werden müssen.

In den sozialen Medien zeigen junge Arbeitslose ihr entspanntes Lotterleben zwischen Amt, Lunchdates und Friseurbesuchen – und werden dafür gefeiert. Blanker Hohn – oder eine längst überfällige Entstigmatisierung von Kündigungen und Arbeitslosigkeit?

Das alternde Deutschland brauche mehr ausländische Arbeitskräfte, mahnen Ökonomen. Doch im Jahr 2024 brach die Erwerbszuwanderung um 32 Prozent ein. Warum?

Schneller als in der Gesamtwirtschaft geht im Mittelstand Beschäftigung verloren. Gleichzeitig steigen die Löhne schneller als die Inflation.

Ein Blick auf einige nach Alter und Geschlecht differenzierte Ergebnisse der EU-Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen: 2024 galten in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt nahezu 13 Millionen Menschen als „armutsgefährdet“.

Die Stellungnahme des IAB berührt unterschiedliche Themen, die die Entwicklung des Arbeitsmarkts betreffen, u.a. die Auswirkungen der Handelspolitik, des Sondervermögens Infrastruktur und der erhöhten Verteidigungsausgaben auf den Arbeitsmarkt. Weitere Aspekte umfassen die Entwicklung der Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe sowie die Auswirkungen der informellen Pflege auf den Arbeitsmarkt.

Urteile des BGH unterwerfen Online-Kurse strengen Regeln eines Gesetzes aus den 1970er Jahren. Für die Branche ist das ein Desaster, analysiert Rechtsanwalt Joerg Heidrich, Fachanwalt für IT-Recht.