
nde 2023 waren in Deutschland rund 419 000 Personen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union (EU) mit einem befristeten Aufenthaltstitel zum Zweck der Erwerbstätigkeit im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

nde 2023 waren in Deutschland rund 419 000 Personen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union (EU) mit einem befristeten Aufenthaltstitel zum Zweck der Erwerbstätigkeit im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst.

Die Teilzeitquote wächst: lag sie 1991 noch bei 28 Prozent, sind es heute 31 Prozent. Warum das keine gute Entwicklung für den Standort Deutschland ist und weshalb mehr Menschen mehr Arbeiten müssten, erklärt Arbeitsmarktökonom Holger Schäfer, Senior Economist für Beschäftigung und Arbeitslosigkeit am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln.

Work-Life-Balance – macht die Vier-Tage-Woche Sinn? Die Radio Bremen Meinungsmelder sind beim Thema Arbeitszeiten gespalten.

Die Arbeitslosigkeit hat im April im Vergleich zum Vormonat um 20.000 abgenommen und liegt jetzt bei rund 2,75 Millionen. Die Arbeitslosenquote beträgt wie schon im Vormonat 6,0 Prozent. Das sind stabile Werte. Anmerkung des Säzzers: Das schreibt das Bundesministerium für Arrbeit und Soziales (BMAS), ohne zu erwähnen, dass die Zahl der Arbeitsloisen gegenüber dem Vorjahresmonat (April 2023) um 164.000 zugenommen hat. Stattdessen berichtet es Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, die um genau diese 164.000 über dem Vorjahreswert liegt.

Die aktuellen Daten für April 2024, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Integration und Arbeit gehen Hand in Hand
– Unter dieser Idee fand vom 22. April bis 26. April 2024 die Kampagnenwoche statt. Deutschlandweit boten Jobcenter und Agenturen für Arbeit zahlreiche Aktionen an um die Integration von geflüchteten Menschen in Arbeit zu fördern. Anmerkung des Säzzers: Gilt das nicht generell, dass Qualifizierung und Arbeit Hand in Hand gehen sollten? Warum ist das dann z.B. bei Arbeitsgelegenheiten (AGH) nicht erlaubt? AGH-Turbo?

Wer ist eigentlich die arbeitende Mitte, von der so häufig die Rede ist? Und wer zählt sich selbst noch heute zur Arbeiterklasse? Was ist ihr wichtig? Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hat über 5.000 Personen befragt.

Der Verdienstabstand zwischen Gering- und Besserverdienenden, die sogenannte Lohnspreizung, ging im Land Bremen und auch bundesweit zwischen April 2022 und April 2023 erneut zurück.

„Dem Arbeitsmarkt fehlt nach wie vor der konjunkturelle Rückenwind. Somit bleibt die Frühjahrsbelebung schwach. Obwohl die deutsche Wirtschaft seit zwei Jahren nicht in Tritt kommt, ist die Situation am Arbeitsmarkt aber weiterhin robust“, sagte der Vorstand Regionen der Bundesagentur für Arbeit (BA), Daniel Terzenbach, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
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Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt lesen

Ein Blick auf die Armutsgefährdungsquoten nach soziodemografischen Merkmalen im Bund und in den Ländern in 2023 und in den beiden Vorjahren.

Die Messe “Qualifizieren für Beschäftigung” in der Region WEST/MITTE in Bremen hat am Freitag, den 26. April 2024 im Lichthaus (gegenüber der Waterfront) stattgefunden. Unser Fazit – nach einem Zeitraum von einem Jahr mit vier Messen – fällt eindeutig positiv aus.

Der Verdienstabstand zwischen Gering- und Besserverdienenden in Deutschland hat sich zwischen April 2022 und April 2023 im Zuge der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns verringert.

Die Weiterbildungsaktivität erreichte im Jahr 2022 laut IW-Weiterbildungserhebung, an der sich 953 Unternehmen beteiligten, einen Höchststand: 93 Prozent der Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern Weiterbildung an.

Im LoBeZ West des Beschäftigungsträgers ÖkoNet am Steffensweg in Bremen werden Maßnahmen zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen angeboten. Die ZEITSCHRIFT DER STRASSE, verkauft von Obdachlosen auf der Straße, hat eindrücklich beschrieben, wie schwierig das ist. Und wie es manchmal gelingt. Die „etwas andere“ Monatszeitung lohnt den Blick − nicht nur bei diesem Beitrag.

Von München (Rang 1) bis Dortmund und Essen (Rang 14 und 15). Zur Entwicklung der 15 Großstädte* im Positiv-Ranking der SGB-II-Quoten von 2006 bis 2023.

Der moderate Trend zu mehr Teilzeitbeschäftigung in Deutschland hält weiter an. Gegenüber dem Vorjahr (30 %) ist die Teilzeitquote damit erneut leicht gestiegen. Während 2023 jede zweite Frau (50 %) einer Teilzeitbeschäftigung nachging, lag die Teilzeitquote unter den Männern mit 13 % deutlich niedriger.

„Die Mitarbeiter der Jobcenter sehen es in der Mehrheit wie wir – das Bürgergeld als Produkt der Regierungspolitik ist ein Desaster“, kommentiert René Springer, der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion. Anmerkung des Säzzers: So einfach wird es nicht gelingen, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Jobcenter „auf Linie“ zur AfD zu bringen.

Während sich der Arbeitsmarkt in Deutschland im vergangenen Jahr trotz Rezession als erstaunlich stabil erwies, werden sich im laufenden Jahr zunehmend die Folgen der konjunkturellen Schwäche zeigen. Die Arbeitslosigkeit steigt auf den höchsten Stand seit 2015, bleibt hinter den historischen Höchstständen aber weit zurück.

„Wir möchten die Kommunen und die gemeinnützigen Träger noch stärker bei der Schaffung von Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber unterstützen“, kündigte Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann an. Hierfür habe das Innenministerium einen Leitfaden erstellt, der neben den rechtlichen Grundlagen auch konkrete Empfehlungen und Best-Practice-Beispiele enthalte.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren die Arbeitskosten in Deutschland damit die sechsthöchsten in der Europäischen Union. Luxemburg hatte im EU-Vergleich mit 53,90 Euro die höchsten Arbeitskosten je geleisteter Stunde, Bulgarien mit 9,30 Euro die niedrigsten.