
Mit Blick auf die Coronapandemie fordert die nationale Armutskonferenz schnelle Hilfen für Menschen in Armut. So sollten etwa die Hartz-IV-Sätze erhöht werden.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Mit Blick auf die Coronapandemie fordert die nationale Armutskonferenz schnelle Hilfen für Menschen in Armut. So sollten etwa die Hartz-IV-Sätze erhöht werden.

Im zweiten Quartal 2020 gab es bundesweit 893.000 offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem Vorjahresniveau vom zweiten Quartal 2019 sank die Zahl der offenen Stellen damit um 496.000. Das entspricht einem Rückgang von 35,7 Prozent.

Die Corona-Krise erschwert es vielen Ausbildungsbetrieben, weiterhin junge Menschen als Fachkräfte von morgen auszubilden. Daher können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Ausbildungsprämie oder andere Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen. Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise betroffen sind.

Mehr als 500.000 Deutsche haben seit März ihren Job verloren, fast fünf Millionen sind in Kurzarbeit. Der Abschwung ist dabei aber ungleich übers Land verteilt. FOCUS Online zeigt, welche Regionen es am schlimmsten getroffen hat – und wo die Arbeitslosigkeit in der Krise sogar sinkt.

Saskia Esken, die Vorsitzende der Sozialdemokraten über notwendige Provokationen, Morddrohungen des „NSU 2.0“, die Bedrohung für Deutschland durch das Coronavirus und die Überprüfung des Mindestlohn-Gesetzes.

Für dieses Bundesprogramm stehen ab 1. August 2020 insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. 410 Millionen Euro davon können für die Maßnahmen der Ersten Förderrichtlinie eingesetzt werden.

Jeder zweite 18- bis 29-Jährige verzeichnet einer Studie zufolge Einbußen, bei den über 60-Jährigen sind es 15 Prozent. Das könnte an den Arbeitsverhältnissen liegen.

Adecco konnte bisher ein Drittel seiner kurzarbeitenden Mitarbeiter wieder voll beschäftigen, berichtet Peter Blersch, der Deutschlandchef des Zeitarbeitsunternehmens – und skizziert neue Geschäftsmodelle in Corona-Zeiten für seine umstrittene Branche.

Vor einem Jahr führte Berlin das „Solidarische Grundeinkommen“ ein. Doch was nach einem hehren Gerechtigkeitskonzept für die Ewigkeit klingt, ist eigentlich nur ein PR-Trick, kritisiert Sebastian Engelbrecht. Ehrlicher wäre es, von ABM zu zu sprechen.

Die 4. Novelle des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) tritt in Kraft. Mit den deutlichsten Leistungsverbesserungen seit Bestehen des Gesetzes wollen Bund und Länder die Fortbildung von Fach- und Führungskräften noch großzügiger und gezielter unterstützen.

Die neue Version der Website ist online – zielgruppenspezifisch und im neuen Design. So können Interessent*innen und Nutzer*innen von MYSKILLS ab sofort die für sie relevanten Informationen einfach und schnell abrufen.

Über Über 80 Prozent der Unternehmen sind bereit, bei Bedarf auch Menschen ohne Berufsabschluss einzustellen. Dies geht vor allem auf den hohen Grad an Spezialisierung in vielen Betrieben zurück – sowie den grundsätzlich herrschenden Fachkräftemangel. Um die Fähigkeiten dieser ‚Fachkräfte ohne Gesellenbrief‘ sichtbar zu machen und auszubauen, helfen Teilqualifikationen.

Zum neuen Ausbildungsjahr starten am 1. August wesentliche Teile des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“, mit dem die Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen fördert. Für dieses Bundesprogramm stehen insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. 410 Millionen Euro davon können für die Maßnahmen der Ersten Förderrichtlinie eingesetzt werden.

Corona bringt die betriebliche Weiterbildung zum Erliegen. Lernen via Videochat hat sich nicht bewährt. Nun sollen es Videospiele richten. Kann das funktionieren?

„Der massive Einsatz von Kurzarbeit hat stärkere Anstiege der Arbeitslosigkeit und Beschäftigungsverluste verhindert“, sagte der Vorstand Regionen der Bundesagentur für Arbeit (BA), Daniel Terzenbach, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

„Auch wenn die Arbeitslosenzahlen nur moderat steigen, ist die Krise am Arbeitsmarkt nicht vorbei. Zwar gab es noch keine größere Entlassungswelle, noch trägt die Kurzarbeit durch die Krise“, sagte Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied, zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen.

Die aktuellen Daten für Juli 2020, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Die Umstellung der Bildungs- und Beschäftigungsbranche sowie der Sprachenschulen auf Unterricht und Coaching mit digitalen Medien erfordert trotz Mindereinnahmen einen enormen finanziellen Mehraufwand. Hierfür sind bislang keine Fördermittel bereitgestellt worden und es erfolgt keine Kompensation der entstandenen Mehrkosten.

Die EU-Kommission will mit einem Maßnahmenpaket die Jugendbeschäftigung erhöhen und schlägt eine Kompetenzagenda vor. Das Handwerk begrüßt das, mahnt aber auch zur Wachsamkeit. Das System der beruflichen Bildung in Deutschland dürfe nicht verwässert werden.