
Deutliche strukturelle Änderungen um den Ausbildungsmarkt zu stabilisieren hat die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack gefordert.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Deutliche strukturelle Änderungen um den Ausbildungsmarkt zu stabilisieren hat die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack gefordert.

Nachdem die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland in den vergangenen fünfzehn Jahren deutlich gesunken ist, könnte sie jetzt um bis zu 40 Prozent ansteigen. Die Analysen zeigen zudem, wie sehr die Jugendarbeitslosigkeit durch wenig wirksame Bildungsangebote kaschiert wird.

Erst legte SPD-Minister Heil einen umstrittenen Gesetzentwurf vor. Nun kontert die Union mit einem Gegenentwurf.

Um den KI Standort Bremen und Bremerhaven zu stärken, wurde von den Ressorts Wirtschaft und Wissenschaft die „BREMEN.KI – Strategie Künstliche Intelligenz“ erarbeitet. Die Bremer KI-Strategie baut auf den vier Handlungsfeldern „Wissenschaft“, „Wirtschaft“, „Gesellschaft“ und „Qualifizierung“ mit zugeordneten Maßnahmen auf.

Finanziell hat die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven das Projekt ermöglicht. Sie hat einen Großteil der Weiterbildungskosten, sowohl die Weiterbildung als auch die Lohnkosten während der Weiterbildungsphase, nach dem Qualifizierungschancengesetz übernommen.

Einflussfaktoren wie die Branche, die Ausbildung oder die mit dem Alter gewonnene Berufserfahrung spielen ebenfalls eine Rolle. Der neue interaktive Gehaltsvergleich des Statistischen Bundesamtes (Destatis) berücksichtigt solche Faktoren und liefert dadurch individuell zugeschnittene Informationen zu den Verdiensten einzelner Berufe.

Ein Beitrag von Prof. Enzo Weber, Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Regensburg. Er leitet den Forschungsbereich „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Gewerkschafter Matthias Anbuhl über die Lage der beruflichen Ausbildung in Deutschland.

Die Branche musste seit den coronabedingten Schließungen im März massive Umsatzverluste hinnehmen: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag der Umsatz im Zeitraum von März bis August 2020 real (preisbereinigt) um 40,5 % unter dem des Vorjahreszeitraums.

Im Jahr 2019 betrug der Verstärkungsbedarf der Verwaltungskosten (Mehrbedarf) für die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende 668 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anteil von 13,6 Prozent am Soll-Ansatz des Titels für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Die Pandemie sorgt für einen Digitalisierungsschub, heißt es. Ein Selbstläufer wird das ohne entsprechende, berufliche Weiterbildung jedoch nicht.

Neue Technologien führen zu flexiblen Arbeitsmodellen und zu neuen Unternehmensstrategien // Künstliche Intelligenz (KI) unterstützt Mitarbeiter und macht sie engagierter, innovativer und doppelt so produktiv.

Der Würzburger Ökonomie-Professor Peter Bofinger, ehemaliger Wirtschaftsweise, lobt die Maßnahmen der Bundesregierung in der Corona-Krise.

Nach Ausgaben in Höhe von insgesamt 15,810 Milliarden Euro von Januar bis September 2020 würde das Soll von 26,4 Milliarden Euro erst dann vollständig in Anspruch genommen, wenn in den verbleibenden drei Monaten des laufenden Haushaltsjahres nahezu doppelt so viel wie im Durchschnitt der letzten sechs Monate ausgegeben wird.

Digitalisierung, ökologische Transformation, Globalisierung und jetzt auch noch Corona – der deutsche Arbeitsmarkt steht vor mehreren Herausforderungen zugleich. Was bedeutet dies aber für die Beschäftigten? Wer verliert seinen Job, welche Qualifikationen sind in Zukunft gefragt und wo entstehen neue Jobs?

Wie es bei solchen Krisen immer die Folge ist, kommt es auch hier vor, dass viele Unternehmen Mitarbeiter entlassen. Diese müssen nun mit der Situation zurechtkommen und nach beruflichen Neueinstiegen oder Alternativen suchen. Der nachstehende Artikel befasst sich mit den möglichen Hilfen, die finanzieller und praktischer Art sind.

Regisseurin Carmen Losmann bringt in ihrer Doku Top-Manager mit sehr grundsätzlichen Fragen über das Finanzsystem in Bedrängnis. Ein Gespräch über Wachstum und andere Probleme.

Seit drei Jahren zahlt die Stadt Trelleborg Transferleistungen über ein automatisiertes Entscheidungsfindungssystem aus. Katarina Lind und Leo Wallentin berichten von der seitdem in Schweden intensiv geführten Debatte über die Zukunft des Berufes der Sozialarbeiter*innen und zeigen auf, wie wichtig der sorgfältige Umgang mit Transparenz ist.

Gut jede und jeder fünfte abhängig Beschäftigte (21 %) in Deutschland arbeitete im April 2018 im Niedriglohnsektor. Damit wurden rund 8 Millionen Jobs unterhalb der Niedriglohnschwelle (11,05 Euro brutto je Stunde) entlohnt.

Das Coronavirus und seine Folgen treffen die Menschen unterschiedlich hart. Die OECD warnt nun davor, dass erreichte Fortschritte in der Integration zunichte gemacht werden. Es brauche nun ein starkes Signal.