
Gut 50 Milliarden Euro kostet das Bürgergeld in diesem Jahr. Nach den Plänen der Ampel sollen es 2025 fünf Milliarden weniger sein. Nach SPIEGEL-Informationen hält der Rechnungshof solche Einsparungen für »nicht wahrscheinlich«.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Gut 50 Milliarden Euro kostet das Bürgergeld in diesem Jahr. Nach den Plänen der Ampel sollen es 2025 fünf Milliarden weniger sein. Nach SPIEGEL-Informationen hält der Rechnungshof solche Einsparungen für »nicht wahrscheinlich«.

Im aktuell vorliegenden Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Bundeshaushalt 2025 sind weiterhin Kürzungen bei den Mitteln für die Eingliederung im SGB II in Höhe von knapp elf Prozent im Vergleich zum Jahr 2024 vorgesehen. Die Spitzenverbände der Weiterbildung – bag arbeit, BBB, EFAS und VDP – sehen diese Entwicklung kritisch und warnen vor den langfristigen Folgen für den Arbeitsmarkt.

Seit dem 1. April 2024 gibt es hierzulande das Recht auf einen Ausbildungsplatz. Doch in Bremen entstehen nur 30 zusätzliche Ausbildungsstellen, dabei hat das Land bundesweit den höchsten Anteil an ungelernten jungen Erwachsenen: „Das Gesetz weckt falsche Erwartungen“, sagt Marie-Luise Assmann von der Arbeitnehmerkammer Bremen.

„Bildung auf einen Blick – OECD-Indikatoren“ ist eine maßgebliche Quelle für Informationen zum Stand der Bildung weltweit. Die Publikation bietet Daten zu den Strukturen, der Finanzierung und der Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme der einzelnen OECD- und Partnerländer.

Im Jahr 2023 haben rund 3,36 Millionen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte der Kerngruppe ein Entgelt unterhalb der Schwelle des unteren Entgeltbereiches verdient, das entspricht einem Anteil von 15,3 Prozent. Diese und andere Zahlen zum Niedriglohnsektor in Deutschland nennt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Gruppe Die Linke.

Arbeitnehmer dürfen Bildungsurlaub nehmen und sich fortbilden. Dafür müssen sie lediglich sechs Monate im Betrieb tätig sein. Doch die Wenigsten wissen das. Im Studio-Talk erklärt Kaarina Hauer, Arbeitnehmerkammer Bremen, wer Anspruch auf Bildungszeit hat – und was für Bedingungen gelten.

Bislang 27 zivilgesellschaftliche Organisationen appellieren an die Bundesregierung,
sich nicht stets zu weiteren Verschärfungen treiben zu lassen, sondern für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte einzustehen.

In Unternehmen bleiben so viele Ausbildungsstellen unbesetzt wie nie zuvor. Gleichzeitig erlangt eine Rekordzahl junger Erwachsener keinen Berufsabschluss. Wie passt das zusammen? Interview mit Bernd Fitzenberger, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Von Januar bis August 2024 wurden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 17,5 Prozent Asylanträge mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Januar bis August 2023) entschieden. Die Zahl der Anerkennungen als Flüchtling sank dagegen um 9,3 Prozent.

Statt 50,51 Milliarden Euro wie im laufenden Jahr 2024 will die Bundesregierung knapp 45 Milliarden Euro für die Grundsicherung für Arbeitssuchende ausgeben. Vor den Haushaltsberatungen des Bundestages warnt das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe die Abgeordneten vor Kürzungen im Bereich der Arbeitsförderung.

Die LAG-Arbeit Schleswig-Holstein macht ausdrücklich auf die zu erwartenden Folgen der angekündigten Kürzungen der Eingliederungsmittel aus dem Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2025 für den Bereich der Arbeitsmarktförderung aufmerksam.

Das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe zu den anstehenden Beratungen im Bundestag zum Haushalt 2025.

Der Senat wird in seiner nächsten Sitzung konkrete Sanierungsmaßnahmen zur Kostendämpfung und –senkung, Einnahmeerhöhung sowie zur Stabilisierung der Personalkosten beschließen. Diese dienen dann für die weiteren Verhandlungen mit dem Stabilitätsrat über das Sanierungsprogramm und die Sanierungsvereinbarung.

in Blick auf die Ausgaben der Jobcenter („gemeinsame Einrichtungen“) für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ von Januar bis August 2024 (und 2023) im Bund, in den 16 Ländern und in den beiden bremischen Städten (Bremen und Bremerhaven).

Der Verdi-Chef Frank Werneke versteht den Unmut in der Bevölkerung und fordert Reformen, etwa bei bezahlten Überstunden und beim Mindestlohn – nicht aber beim Bürgergeld.

Die Produktion ging im Juli 2024 in den meisten Bereichen des Produzierenden Gewerbes zurück. Vor allem der Rückgang in der Automobilindustrie um kalender- und saisonbereinigt 8,1 % zum Vormonat beeinflusste das Gesamtergebnis stark negativ, nachdem die Produktion in diesem Bereich im Juni 2024 noch um 7,9 % im Vormonatsvergleich gestiegen war.

Setzen sich die wesentlichen Trends auf dem Arbeitsmarkt fort, wird die Zahl der Beschäftigten in Deutschland bis 2027 weiter steigen – das zeigt die aktualisierte IW-Arbeitsmarktfortschreibung. Zwar gehen die Babyboomer nach und nach in Rente, andere erfreuliche Entwicklungen können ihr Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt aber auffangen.

Im zweiten Quartal 2024 gab es bundesweit 1,34 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem Vorquartal ist die Zahl der offenen Stellen um 230.000 oder rund 15 Prozent gesunken. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2023 fiel der Rückgang mit einem Minus von 404.000 oder rund 23 Prozent noch stärker aus.

Wenn du dich morgens mit Bauchschmerzen zum Ausbildungsbetrieb quälst, dein Ausbilder dich überfordert oder du dich nicht mit den Kollegen verstehst, stellst du dir bald die Frage: „Soll ich kündigen?“ „Nein!“, sagen die Berater des Projekts Ausbildung – Bleib dran! vom Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen (zap).

Auch im Jahr 2023 sind die Reallöhne in der Europäischen Union weiter gesunken – trotz anziehenden Wachstums der Nominallöhne und fallender Inflationsraten. Erst für das laufende Jahr zeichnet sich eine langsame Erholung ab.