
Der Betrag ist ordentlich: Bremen stärkt die Ausbildung im Land mit 52 Millionen Euro. Das Projekt muss sich daran messen lassen, wie viele junge Menschen es in die Betriebe schaffen.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Der Betrag ist ordentlich: Bremen stärkt die Ausbildung im Land mit 52 Millionen Euro. Das Projekt muss sich daran messen lassen, wie viele junge Menschen es in die Betriebe schaffen.

So dramatisch wie 2020 ist die Zahl der Azubi-Verträge noch nie eingebrochen. Experten warnen vor dramatischen Folgen: für junge Menschen, für die ganze Volkswirtschaft – und sogar im Kampf gegen den Klimawandel.

„Die Zahl der Neuverträge befindet sich auf einem historischen Tiefstand. Noch nie seit Beginn der Statistik vor über 40 Jahren hat es in einem Jahr weniger als 500 000 neue Azubis gegeben“, sagt Rotraud Kellers aus dem für die Berufsbildungsstatistik zuständigen Referat im Statistischen Bundesamt.

Studenten-Wohnheime haben in Bremen eine lange Tradition, jetzt wird das erste Auszubildenden-Wohnheim des Landes Bremen gebaut. Bis 2023 sollen auf dem Ellener Hof im Stadtteil Osterholz 66 Wohnheimplätze in 49 Wohneinheiten in Einzelappartements und Zweier-Wohngemeinschaften entstehen.

Viele Unternehmen planen für die künftige Arbeitsumgebung. Persönliche Schreibtische für jeden Mitarbeiter sind in der DZ Bank dann nicht mehr vorgesehen. In manchen Banken gilt das auch schon für Vorstände.

Durch die Umbenennung der Erwerbslosenberatungsstelle in „Beratungsstelle Arbeit“ soll sie stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt werden. Zu den klassischen Hilfestellungen bei der Arbeitsvermittlung, Ausbildung und Fortbildung kommt jetzt der neue Schwerpunkt Arbeitsausbeutung hinzu. Die Beratungen sind kostenlos.

Die ab 2021 geförderten „Beratungsstellen Arbeit“ führen die Förderung der bisherigen Erwerbslosenberatungsstellen fort. Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen finden hier weiterhin Rat zu Qualifizierung und Beschäftigung sowie Unterstützung bei wirtschaftlichen, psychosozialen und rechtlichen Fragen. Außerdem werden künftig in ganz Nordrhein-Westfalen flächendeckend an allen Standorten niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten angeboten.

Die Gruppe der jungen Menschen wurde zuletzt immer kleiner. Noch nie seit Beginn der Statistik im Jahr 1950 waren so wenig Menschen – sowohl absolut als auch anteilig an der Gesamtbevölkerung – in dieser Altersgruppe.

Der 7. Fachtag des Fachausschusses Arbeit und Beschäftigung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) e.V. will Raum bieten, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf einen zugänglichen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung zu diskutieren und über Praxisprojekte und gelungene Beispiele der Realisierung zu informieren.

Welche Auswirkungen hat sozial-ökologische Transformation auf die Beschäftigungsentwicklung und die unterschiedlichen Branchen? Welche konkreten Initiativen werden in der nächsten Legislaturperiode gebraucht? Wie gestalten wir den Strukturwandel erfolgreich? Und welche Chancen bietet sie für neue Beschäftigung und Wertschöpfung? Diesen Fragen und vielen weiteren wird der DGB sich bei der digitalen DGB-Transformationskonferenz am 24. und 25. August 2021 widmen.

Vor wenigen Tagen startete der Paritätischen Gesamtverband sein Projekt „Klimaschutz in der Sozialen Arbeit stärken“, mit dem Ziel: ökologisch nachhaltiges Verhalten bei sich und seinen Mitgliedern zu fördern.

Weiterbildung ist für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit. Ob sich jemand weiterbildet oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Dabei spielen auch Persönlichkeitsmerkmale eine Rolle – allen voran die Offenheit für neue Erfahrungen.

Aus der Antwort der Bundesriegung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktiongeht hervor, dass im Juni 2020 von den insgesamt rund 9,6 Millionen Teilzeitbeschäftigten rund 44 Prozent in Betrieben mit 1 bis unter 45 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gearbeitet haben, rund 24 Prozent in Betrieben mit 45 bis unter 200 Beschäftigten und rund 31 Prozent in Betrieben mit über 200 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

Mit dem Sozialbericht 2021 dokumentiert die Bundesregierung Umfang und Bedeutung der sozialstaatlichen Leistungen zum Ende der aktuellen Legislaturperiode.

Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragseingang im Juni 2021 saison- und kalenderbereinigt 11,2 % höher.

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft fordert mehr technische Fachkräfte. Dabei geht es nicht nur um Ingenieurinnen und Ingenieure, Forscherinnen und Forscher und IT-Spezialisten, sondern vor allem um beruflich qualifizierte Fachkräfte.

Von IT bis Handwerk: Junge Arbeitskräfte fehlen heute in vielen Bereichen. Um attraktiver für Neuzugänge zu werden, gehen Unternehmen auch Beraterunsinn auf den Leim und spalten so ihre Belegschaft, beobachtet der Arbeitsforscher Hans Rusinek.

„Das Qualifizierungschancengesetz hat dazu beigetragen, die Beratungsmöglichkeiten für Unternehmen bei den Agenturen für Arbeit insgesamt bekannter zu machen“, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Der DGB legt hier eine Zwischenbilanz zum Einsatz des neuen Förderinstruments nach § 16i SGB II vor. Dazu hat der DGB Angaben der Bundesregierung, Statistiken der Bundesagentur für Arbeit, den Zwischenbericht des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) sowie Erfahrungsberichte aus der Praxis ausgewertet.

Die Bundesregierung plant nach eigenen Angaben keine Fortsetzung des Arbeitsmarktprogramms „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“ (FIM), schreibt sie in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.