
2025 rechnet der Bund damit, über zwei Milliarden Euro beim Bürgergeld einzusparen – trotz steigender Arbeitslosigkeit und Nullrunde beim Regelsatz. Diese Einsparung ist jedoch mehr als fraglich.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

2025 rechnet der Bund damit, über zwei Milliarden Euro beim Bürgergeld einzusparen – trotz steigender Arbeitslosigkeit und Nullrunde beim Regelsatz. Diese Einsparung ist jedoch mehr als fraglich.

„Rückblickend hat die anhaltende Wirtschaftsflaute im Jahr 2024 zwar zunehmend tiefere Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Im Kern behauptete er sich alles in allem aber weiterhin“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
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„Im Dezember beginnt die Winterpause am Arbeitsmarkt. Somit haben Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung im Dezember, wie in diesem Monat üblich, zugenommen“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
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Der Staatsgerichtshof Bremen hat das Gesetz zur Errichtung eines Ausbildungsunterstützungsfonds in Bremen – kurz Ausbildungsfonds – in einem denkbar knappen Urteil mit 4:3 Stimmen für konform mit der Landesverfassung Bremens erklärt. Das Gesetz bleibt daher erst einmal in Kraft, und die Unternehmen im Land Bremen sind ab 2025 verpflichtet, in den Ausbildungsfonds einzubezahlen.

Im Herbst 2024 fand eine GEW-Veranstaltung der Fachgruppe Erwachsenenbildung zum Thema »Finanzierung der Erwachsenenbildung« statt. Referent war Andreas Klepp (Vorstandsmitglied der Bundesfachgruppe Erwachsenenbildung der GEW), der die bundesweite Situation dieser vierten Säule unseres Bildungssystems erläuterte.

Woran scheitert die Ausbildung geflüchteter Frauen und warum sind sie selten erwerbstätig? Das erforscht ein Projekt unter Federführung der Uni Osnabrück. Interview mit Katharina Wehking, Uni Osnabrück.

Totalverweigerer und Schwarzarbeiter: Nach dem Fraktionschef zeigt sich auch der Parteichef der SPD zu mehr Sanktionen beim Bürgergeld bereit – nach der Bundestagswahl.

Am 01. Januar 2025 tritt die „Verordnung über andere und ergänzende Maßstäbe zur Verteilung der Mittel für Eingliederungsleistungen und für Verwaltungskosten zur Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Jahr 2025“ vom 17. Dezember 2024, kurz: die „Eingliederungsmittel-Verordnung 2025“ (EinglMV 2025), in Kraft.

Jobverlust-Angst breitet sich aus. Enzo Weber, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), warnt jedoch vor Panik und fordert gezielte Maßnahmen für die wirtschaftliche Transformation.

Wer arbeiten kann, soll dies auch tun. Karl-Josef Laumann (CDU) möchte Menschen, die sich der Arbeit verweigern, in Zukunft stärker sanktionieren. Das Wort „Bürgergeld“ werde es mit der CDU nicht mehr geben, hieß es weiter.

Welche individuellen und institutionellen Faktoren können die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten hemmen und welche fördern sie? Antworten auf diese Fragen gab eine gemeinsame Online-Veranstaltung des OECD Berlin Centre und des IAB zum Thema „Wie gut gelingt die Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt?“.

Im Falle einer erneuten Regierungsbeteiligung wäre die SPD nach den Worten ihres Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich zu Änderungen beim Bürgergeld bereit. Im RND-Interview erzählt er auch, warum ihn das umstrittene „D-Day“-Papier der FDP an seinen Vater erinnert.

Ulrich Walwei ist seit Jahrzehnten einer der einflussreichsten Politikberater in Sachen Arbeitsmarktforschung. Nun hört er auf – und macht doch weiter.

In den zwölf Monaten von Dezember 2023 bis November 2024 wurden vom Bund insgesamt 28,976 Milliarden Euro für das „Bürgergeld“ ausgegeben – 3,368 Milliarden Euro (13,2 Prozent) mehr als die 25,608 Milliarden Euro ein Jahr zuvor (Dezember 2022 bis November 2023). Etwa 24,3 Prozent dieser Ausgaben waren Sozialversicherungsleistungen (Beiträge und Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung).

In den zwölf Monaten von Dezember 2023 bis November 2024 wurden von der Bundesagentur für Arbeit für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) insgesamt 21,914 Milliarden Euro ausgegeben – 3,360 Milliarden Euro (18,1 Prozent) mehr als in den zwölf Monaten von Dezember 2022 bis November 2023.

Mitten im Wahlkampf meldet sich die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer zu Wort. Die Erhöhung des Bürgergeldes 2024 war zu hoch.

Bis 24. Februar 2025 können gemeinnützige Initiativen, die Verbaucher*innen bei der Reparatur defekter Produkte unterstützen, Mittel aus dem Förderprogramm „Reparieren statt Wegwerfen“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbaucherschutz (BMUV) beantragen.

Ein neuer Arbeitsplatz bedeutete bisher auch oft ein Plus beim Gehalt. Künftig müssten aber viele Arbeitnehmer bei einem Wechsel des Jobs mit Einbußen rechnen, sagt die Wirtschaftsweise Veronika Grimm.

Rüdiger Schuch ist seit einem Jahr Präsident der Diakonie Deutschlands. Er blickt kritisch auf den Wahlkampf und mahnt zur Mäßigung. „Mich erfüllt mit Sorge, dass die Diskussion um das Bürgergeld derart populistisch betrieben wird. Ich halte es für gefährlich, auf Kosten derer, die es eh nicht einfach haben im Leben, politischen Streit zu entfesseln.“

Die Lernkultur ist im Wandel. Zu KI und LXP gesellt sich ein neuer Trend: Die Learnfluencer. Was genau das ist, wer als Lernfluencer in Frage kommt und welchen Mehrwert das für Unternehmen hat, lesen Sie hier.