
Die aktuellen Daten für August 2026, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Die aktuellen Daten für August 2026, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

„Auch im August zeigt sich am Arbeitsmarkt jenseits des saisonüblichen Musters wenig Dynamik. Damit setzt sich die verhaltene Entwicklung der vergangenen Monate fort“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
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Der Einzelplan 11 sieht Ausgaben von rund 201,46 Milliarden Euro vor. Das sind rund 4,12 Milliarden Euro mehr als 2026 (197,34 Milliarden Euro). Auf den Arbeits- und Sozialetat von entfallen damit 36,3 Prozent der Ausgaben des Bundeshaushalts. Im aktuellen Jahr 2026 beträgt der Anteil 37,6 Prozent.

Gibt es demnächst also Jobs wie Sand am Meer? Das wäre zu einfach gerechnet – meint Professorin Melanie Arntz, Vizedirektorin beim Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, IAB, auf Nachfrage von BR24. Wie sollte man dann rechnen?

Moderatorin Sarah Tacke nutzt den Sendeplatz am Donnerstagabend für konstruktiven Journalismus und konzentriert sich auf wenige Gäste. Auf einmal lässt sich auch über das Bürgergeld lehrreich debattieren.

Aus Sicht der Bundesregierung sind vor allem der gezielte Ausbau von Beschäftigungsmöglichkeiten in strukturschwachen Regionen, die Stärkung von Frauen in Gründungen, Aufstieg und gut bezahlter Arbeit sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen (Kinderbetreuung, Mobilität, Digitalisierung) entscheidend für die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen für junge Frauen in Ostdeutschland. Das betont die Regierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Dazu liegt nun eine neue Studie aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen vor, in der untersucht wurde, wie Organisationen Erwerbslose organisieren und vertreten. Auf Basis von Interviews mit Betroffenenorganisationen, Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften werden die Ursachen der Organisationsprobleme analysiert. Eine Rezension von Stefan Sell.

In einer Antwort des BMAS auf eine Kleine Anfrage von Ricarda Lang (MdB Bündnis 90/Die Grünen) weist das Ministerium auf potenziell negative gesundheitliche, ökonomische und soziale Folgen hin – vor allem in der ersten Phase des Berufslebens. Die Unsicherheit wirke sich auf die Familienplanung aus, konkret in Form der Verschiebung von Geburten.

Die geplante Arbeitsmarktreform soll Deutschland flexibler machen. Eine Umfrage zeigt: Die Umsetzung wird von Unternehmern kritisch beäugt.

Betrachtet man die Vollzeitbeschäftigten nach ihrer Verdienstgrößenklasse, hatte das Fünftel mit den geringsten Verdiensten im 2. Quartal 2026 mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 6,7 % wiederholt die stärksten Verdienststeigerungen im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Hinter den drei Ruhrgebietsstädten, Duisburg, Dortmund und Essen, belegt die Stadt Bremen Ende Dezember 2025 mit einer Ausbildungsquote von 4,68 Prozent Rang 4 in diesem Großstädtevergleich.
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Der Einsatz von KI-Anwendungen verändert die Struktur der Wirtschaft spürbar. Das hat Auswirkungen auf zentrale makroökonomische Größen wie die Produktivität, das Beschäftigungsniveau und die Höhe des Bruttoinlandsprodukts, aber auch auf den gesamtwirtschaftlichen Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase. Welche Entwicklungen aus heutiger Sicht denkbar sind, wird in einem aktuellen Focus Paper diskutiert.

Wer bei Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung spart, schickt Menschen mit Ansage in die Krise. Ein Gastbeitrag von Anja Piel, Mitglied im geschäftsführenden DGB-Bundesvorstand und verantwortet die Themen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie Rechtspolitik, Migration und Antirassismus.

„Die Wachstumsdynamik der deutschen Wirtschaft vom Jahresbeginn setzt sich fort“, sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. „Wie schon im ersten Quartal ging der Anstieg vor allem auf die gute Exportentwicklung zurück“, so Brand weiter.

Der Großteil (43 %) der Auszubildenden verfügte im letzten Jahr bei Vertragsabschluss über einen Mittleren Schulabschluss wie zum Beispiel einen Realschulabschluss. Im Vergleich zu 2015 nahm ihr Anteil um einen Prozentpunkt zu. Mit einem Ersten Schulabschluss etwa von einer Hauptschule begannen 23 % der Auszubildenden ihre Ausbildung.

Junge Berufseinsteiger*innen sind häufiger arbeitslos als der Rest der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, und die Lücke wächst. Junge Menschen starten typischerweise mit Routineaufgaben, die vergleichsweise leicht automatisierbar erscheinen. Doch die Analyse der OECD zeigt, dass der Einfluss großer Sprachmodelle bislang begrenzt scheint. Wahrscheinlichere Ursachen sind die Abschwächung der Arbeitsmärkte und langfristige Veränderungen bei Technologie und Qualifikationsanforderungen.
OECD Employment Outlook 2026
OECD Beschäftigungsausblick 2026: Deutschland

Im Fokus stehen Menschen, die von bestehenden arbeitsmarktpolitischen Angeboten der Regelförderung bislang nicht oder nicht ausreichend erreicht werden. Frauen und Menschen mit Migrationsbiografie sollen besonders adressiert werden. Für die Förderung sind bis Ende 2027 sechs Millionen Euro vorgesehen.

Härtere Regeln, schnellerer Geldstopp: Die Bundesregierung hat neue Sanktionen für Bürgergeld-Empfänger beschlossen. Wer Termine im Jobcenter verpasst, muss künftig mit massiven Kürzungen rechnen – bis hin zur vollständigen Streichung der Leistungen. Für viele Vermieter ist das eine Schreckensmeldung. Denn fällt das Bürgergeld, bleibt oft auch die Miete aus.

Fast jede dritte Ausbildung wird im Land Bremen abgebrochen – das Konzept soll die Zahl verringern. Arbeitgeber haben mitgewirkt, obwohl sie den Fonds ablehnen.

Für diese Programme stehen ab jetzt rund vier Millionen Euro zur Verfügung. Am 21. August 2026 hat der Verwaltungsrat des Ausbildungsfonds einstimmig über die Umsetzung der ersten konkreten Maßnahmen entschieden.