
Im Vorjahresvergleich war das BIP im 3. Quartal 2021 preisbereinigt um 2,5 % höher als im 3. Quartal 2020. Im Vergleich zum 4. Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Corona-Krise, lag das BIP im 3. Quartal 2021 noch um 1,1 % niedriger.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 3. Quartal 2021 preisbereinigt um 2,5 % höher als im 3. Quartal 2020. Im Vergleich zum 4. Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Corona-Krise, lag das BIP im 3. Quartal 2021 noch um 1,1 % niedriger.

„Alles deutet auf weitere Entspannung am Arbeitsmarkt hin. Dennoch dürfen die Langzeitarbeitslosen nicht vergessen werden. Viele, die in der Krise arbeitslos geworden sind, drohen sonst dauerhaft auf der Strecke zu bleiben.“ Das sagte Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied, zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen.

Der Erfolg der Initiative spiegelt sich auch in den aktuellen Zahlen zum Ausbildungsmarkt wider: Die Betriebe von Industrie und Handel, Handwerk und Freien Berufen schlossen bis Ende September 2021 zwei Prozent mehr Ausbildungsverträge ab als im Vorjahr.

Von Oktober 2020 bis September 2021 wurden den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern in gemeinsamen Einrichtungen insgesamt 511.300 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das waren 19.000 weniger als im Vorjahreszeitraum.

„Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sinken kräftig, Beschäftigung und die Nachfrage der Unternehmen nach neuem Personal nehmen zu und Kurzarbeit ist weiter rückläufig. Die Folgen der Corona-Krise auf dem Arbeitsmarkt sind zwar noch sichtbar, werden aber kleiner“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Damit lag er um 13,6 % über dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland.

Ein Blick zurück am Ende der 19. Legislaturperiode auf den § 16i SGB II („Teilhabe am Arbeitsmarkt“) und zudem den § 16e SGB II („Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“).

Vom Jobcenter Bremen Stadt wurden von Januar bis September 2021 für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ zusammen 50,228 Millionen Euro ausgegeben, 5,345 Millionen Euro weniger als von Januar bis September 2020. Vom Jobcenter Bremerhaven wurden im selben Zeitraum für diese Leistungen 12,122 Millionen Euro ausgegeben, 585.000 Euro weniger als von Januar bis September 2020.

Ein Mindestlohn von zwölf Euro wird kurzfristig zu Preissteigerungen führen. Doch die Inflationssorgen sind übertrieben. Warum eine Erhöhung ökonomisch sinnvoll ist Ein Gastbeitrag von Tom Krebs, Professor für Makroökonomik und Wirtschaftspolitik an der Universität Mannheim.

Ein Viertel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland beklagt, dass die Arbeitsbelastung durch die Digitalisierung für sie gestiegen ist – nur für sieben Prozent ist sie gesunken. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung noch beschleunigt.

Die Zeitarbeitsbranche hat besonders stark unter der ersten Phase der Covid-19-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 gelitten. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen haben SPD, Grüne und FDP 22 Arbeitsgruppen gebildet. Diese decken Themen wie Wirtschaft, digitale Innovation, Umwelt- und Naturschutz, Gleichstellung und vieles mehr ab. FOCUS Online zeigt, wie sich die AGs bei den Ampel-Verhandlungen zusammensetzen.

Das Projekt „Marienthal reversed“ soll neue Lösungen zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit aufzeigen. Das zeigt eine erste Analyse.

Regina Konle-Seidl ist seit April 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich „Migration, Integration und internationale Arbeitsmarktforschung“ am IAB. In ihrer Forschung vergleicht sie aktuell die sozialen Mindestsicherungssysteme der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU).

Mit der Verordnung werden die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung gemäß der Einkommensentwicklung im vergangenen Jahr (2020) turnusgemäß angepasst. Die Werte werden – wie jedes Jahr – auf Grundlage gesetzlicher Bestimmungen mittels Verordnung festgelegt.

Unterstützung und Mitwirkung statt Fordern und Fördern: SPD-Chef Norbert Walter-Borjans erklärt die großen Ampel-Projekte und woher das Geld dafür kommen soll.

Die vier IT-Berufe Fachinformatiker:in, IT-System-Elektroniker:in, IT-System- und Informatikkauffrau bzw. -mann wurden aufgrund der neuen Anforderungen in den Bereichen Vernetzung, Internet of Things und Industrie 4.0 sowie der damit verbundenen Digitalisierung fast aller Wirtschaftsbereiche seit 2020 neugeordnet.

Ein Mindestlohn von 12 Euro würde auch jenseits von Branchen mit traditionell vielen Niedriglohnbeschäftigten wie dem Gastgewerbe oder dem Einzelhandel eine breite Wirkung entfalten. Eine neue Studie zeigt die 50 Berufe mit der stärksten Wirkung.

Im Land Bremen kam es im Jahr 2020 zu einem Minus bei der Zahl der Erwerbstätigen. Im Jahresdurchschnitt sank die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Bremen um 1,1 Prozent.