
Der Tag der Jobcenter am 5. Mai 2026 stand ganz im Zeichen der Reform des Sozialstaats. Rund 900 Teilnehmende, die meisten davon aus den insgesamt mehr als 400 Jobcentern in ganz Deutschland, kamen in Berlin zu einem Austausch zusammen.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Der Tag der Jobcenter am 5. Mai 2026 stand ganz im Zeichen der Reform des Sozialstaats. Rund 900 Teilnehmende, die meisten davon aus den insgesamt mehr als 400 Jobcentern in ganz Deutschland, kamen in Berlin zu einem Austausch zusammen.

Die Online-Veranstaltung findet in Kooperation der folgenden Verbände statt: Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe, Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (BAG IDA) im Deutschen Caritasverband, Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit), Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V., Evangelischer Fachverband Arbeit und Soziale Integration e. V. (EFAS).
Mittwoch. 03. Juni 2026, 10 – 12 Uhr

Prof. Dr. Florian Butollo, Institut für Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, geht diesem Paradoxon auf den Grund und analysiert, warum trotz Automatisierung immer mehr Arbeit entsteht.
Die LAG Arbeit in Hessen e.V. ist Mitglied im Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe.
Mittwoch, 8. Juli 2026, 13:30 bis ca. 15:00 Uhr ∣ ZOOM

Weil die Regelungen für die Übernahme von Mieten bundesweit geändert werden, droht Dutzenden Münchnern die Wohnungslosigkeit. Und auch für die klamme Stadt kann es teuer werden.

Bundesministerin Bärbel Bas und Bundesminister Dr. Karsten Wildberger geben Startschuss für Expertengremium „Digitalisierung Sozialstaatsreform“.

Der Sozialstaat soll nicht kleiner werden, »sondern klüger«: Die Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas fordert eine Verbesserung der IT in Ämtern und Behörden. Ziel sei unter anderem ein neues digitales Sozialportal.

Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der FDP in der Bremischen Bürgerschaft

Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der CDU in der Bremischen Bürgerschaft

Die OECD und Bertelsmann Stiftung starten ein gemeinsames Projekt zur Reform der Weiterbildung und möchten herzlich zu einem ersten virtuellen Austausch einladen. Nach einer Projektvorstellung diskutieren unter anderem Enzo Weber (IAB) und Jutta Allmendinger (WZB) mit Nicola Brandt (OECD) darüber, was ein effektives Weiterbildungssystem leisten muss, welche Reformen dafür nötig sind und wie diese gelingen können.
Montag, 1. Juni 2026 | 12.00-13.00 Uhr | via Zoom

In seinem 17. Jahresgutachten untersucht der Sachverständigenrats für Integration und Migration (SVR) den Zusammenhang von Wohnen und Migration. Es zeigt Unterschiede in den Wohnmustern von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und analysiert die strukturellen Hintergründe und Ursachen.

Während die Erwerbstätigenzahl in den Dienstleistungsbereichen im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal noch um 0,1 % zunahm, sank die Erwerbstätigkeit außerhalb der Dienstleistungsbereiche kräftig, und zwar um insgesamt 1,8 %.

Im Landkreis Dingolfing-Landau wird jedes vierte Arbeitsgesuch abgelehnt, in Landkreis Ebersberg dagegen nur 7,9 Prozent. Ein Gutachten der Universität Konstanz im Auftrag der Grünen zeigt massive Ungleichbehandlung.

Im Juni 2025 waren nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit 54,2 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Einzelhandel in Teilzeit tätig, während die Teilzeitquote insgesamt 31,8 Prozent betrug. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Das Grafik-Set zum Verhältnis von SGB-II-Grundsicherung und Mindestlohn seit 2021 wurde um den Datenstand 2026 (Januar) ergänzt.

Vielen Menschen ohne Berufsabschluss sind die Fördermöglichkeiten, um diesen nachzuholen, nicht bekannt. Insbesondere die Weiterbildungsprämie und das Weiterbildungsgeld kennen nur relativ wenige Personen. Das zeigen aktuelle Befragungsdaten.

Bei den Nürnberger Gesprächen, die am 16. April dieses Jahres im Historischen Rathaussaal stattfanden, blickten die Podiumsgäste dennoch mit einer Prise Zuversicht auf die Arbeitswelt im Jahr 2030.

Ein Blick auf die Mittel für „Verwaltungskosten“ und „Eingliederungsleistungen“, die den Jobcentern im Haushaltsjahr 2026 zur Verfügung stehen, und auf die Ausgaben in den ersten vier Monaten 2026 für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ im Bund, den Ländern sowie Bremen und Bremerhaven

Die Koalition möchte kostenlose Integrationskurse wieder für mehr Menschen öffnen. Wie viele tatsächlich teilnehmen dürfen, das hängt vom Haushalt ab.

Seit 2023 verliert die Fluktuation am Arbeitsmarkt an Tempo. Weil Betriebe weniger Stellen besetzen, kündigen weniger Beschäftigte ihre laufenden Verträge, um neue Jobs anzutreten.

Nach vorläufiger Einschätzung des Verwaltungsgerichts sind die bislang erlassenen Bescheide zur Ausbildungsabgabe im verfügenden Teil rechtswidrig. Vor diesem Hintergrund werden diese Alt-Bescheide derjenigen Unternehmen, die gegen diese Bescheide angefochten haben, zurückgenommen und neue – formal angepasste – Bescheide erlassen.