
Das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe fordert, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit zusätzliche Beschäftigungsangebote möglich werden.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe fordert, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit zusätzliche Beschäftigungsangebote möglich werden.

Auf dieser Sitzung der Deputation für Arbeit war folgende, verspätet eingestelle Vorlage ebenfalls aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse:
Sachstandsbericht zum Ausbildungsunterstützungsfonds
21/5475 Vorlage
21/5475 Anlage 1

Deutschlands Berufstätige streben nach weniger Belastung und mehr Sicherheit: 53 Prozent der Angestellten in Vollzeit wollen ihre Arbeitszeit reduzieren. Das ist ein neuer Rekordwert und die vierte Steigerung in Folge seit dem letzten Jahr der Corona-Pandemie 2022 (48 %).

Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“, spricht im Interview darüber, was den Arbeitsmarkt im laufenden und im kommenden Jahr voraussichtlich erwartet.

Ist der Sozialstaat in Deutschland zu teuer? Fest steht: Er ist hochkomplex. Expertin Katja Robinson, Professorin an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, spricht im Interview über ein System, das aufgeräumt werden will, und über ihre Visionen von einer Reform.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des ifo Instituts im Auftrag der IHK für München und Oberbayern, die verschiedene Reformoptionen evaluiert. „Die untersuchte Reform sieht eine Zusammenfassung von Bürgergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag zu einer Leistung vor. Gerade Alleinstehende hätten so deutlich mehr Anreize, eine sozialversicherungspflichtige Arbeit aufzunehmen“, sagt ifo Forscher Maximilian Blömer.

Sylvia Pfefferkorn, Leitung der Geschäftsstelle Welcome Saxony, über weltoffene Unternehmenskultur, die Zusammenarbeit mit Jobcentern und ein neues Netzwerk mit bundesweiter Wirkung.

Die geringfügigen nominalen Mehrausgaben resultieren ausschließlich aus dem Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge. Das heißt, die Nettoausgaben für das „Bürgergeld“ (Ausgaben ohne Sozialversicherungsbeiträge) sind von Januar bis Ausgaben 2025 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum deutlich gesunken.

Im monatlichen Vorjahresvergleich stiegen die Arbeitslosengeldausgaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) nach November 2022 in jedem der danach folgenden 33 Monate. In diesen 33 Monaten nach November 2022 stieg die 12-Monatssumme der Arbeitslosengeldausgaben um 8,491 Milliarden Euro (51,3 Prozent).

Soziale Teilhabe sichern, den Zugang zu Beschäftigung verbessern, den Fachkräftebedarf decken und Benachteiligungen wie Langzeitarbeitslosigkeit gezielt abbauen: Das sind die Ziele der Arbeitsmarktstrategie 2025–2027, die die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration der Deputation für Arbeit vorgelegt hat.

Insbesondere langzeiterwerbslose Personen, Alleinerziehende und Frauen mit Migrationsbiografie können damit gut erreicht und in Arbeitsmarkt gefördert werden. Die Priorisierung der zielgruppenspezifischen Fördermaßnahmen für diese Menschen sichert ihnen auch in Zukunft wichtige Unterstützung.“Das sagte Henrike Müller, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft, zur Arbeitsmarktstrategie 2025−2027 des Landes Bremen.

Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der CDU in der Bremischen Bürgerschaft.

Das „Gesamtprogramm Sprache“ ist das zentrale Instrument für Integration und Teilhabe in Deutschland. Es verbindet Sprachförderung mit gesellschaftlicher und beruflicher Orientierung und ermöglicht Zugewanderten einen erfolgreichen Start. Sprachkurse schaffen nicht nur die Grundlage für eine aktive Teilnahme am Alltag, sondern auch für Bildung, Ausbildung und Beschäftigung. Damit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und zur Sicherung des Fachkräftebedarfs.

Asylsuchende würden Deutschland auf der Tasche liegen, so eine weitverbreitete Annahme. Doch oft ist es die Bürokratie, die die Menschen vom Arbeiten abhält.

EU-Ausländer machen einen erheblichen Anteil bei den Bürgergeldbeziehern aus. CDU-Generalsekretär Linnemann spricht von einer „krassen Regelungslücke“. Auch Arbeitsministerin Bas plädiert für Änderungen − beide sehen kriminelle Banden am Werk.

Eine Befragung des IAB zeigt: Auch viele Jobcenter-Beschäftigte wünschen sich hohe Kürzungsmöglichkeiten, vor allem damit Bürgergeld-Berechtigte ins Jobcenter kommen. Deutlich geringer, aber gleichwohl substanziell ist der Anteil derjenigen, die sich von 100-Prozent-Kürzungen bessere Arbeitsmarktchancen für Bürgergeld-Berechtigte erhoffen.

Junge Menschen mit Migrationshintergrund erreichen in Deutschland seltener höhere Bildungsabschlüsse als solche ohne Migrationshintergrund. Zudem ist in der ersten Gruppe der Anteil derjenigen ohne abgeschlossene Berufsausbildung deutlich höher. Gerade in einer Situation, in der zahlreiche Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben und viele Fachkräfte in den Ruhestand treten, bleiben somit wertvolle Potenziale ungenutzt.

Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) erklärt, wie die Union die geplante Bürgergeld-Reform angeht – und nimmt dabei hohe Unterkunftskosten etwa von Familien in den Blick. Überlegungen zu einer Erhöhung der Erbschaftsteuer auch aus der eigenen Partei erteilt er eine Absage.

Das Whitepaper, das aus dem Projekt »Global Upskill« hervorgeht, beschäftigt sich mit dem gesamten Ökosystem, das für eine gelungene Weiterbildung von Mitarbeitenden in Unternehmen nötig ist und standardisiert bereits bekannte Ansätze durch ein einheitliches Modell. Dabei werden Praxisbeispiele aus der Projektarbeit miteinbezogen.

Die SPD sei bereit, bei den sozialen Sicherungssystemen Reformen vorzunehmen, „die auch dann zu Belastungen führen werden. Anders wird es nicht gehen, damit dieser kostensenkende Effekt eintritt.“ Andererseits müsse unbedingt auf eine sozial gerechte Verteilung der Belastungen geachtet werden.