
Siemens wird das mobile Arbeiten in Zeiten der Pandemie und darüber hinaus als Kernelement der neuen Normalität dauerhaft als Standard etablieren. Ein entsprechendes Konzept wurde vom Vorstand jetzt verabschiedet.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Siemens wird das mobile Arbeiten in Zeiten der Pandemie und darüber hinaus als Kernelement der neuen Normalität dauerhaft als Standard etablieren. Ein entsprechendes Konzept wurde vom Vorstand jetzt verabschiedet.

Die Bank für Sozialwirtschaft (BFS) hat die Ergebnisse ihrer bundesweiten Umfrage zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Sozial- und Gesundheitswesen veröffentlicht. Die Befragung zeigt eine große Unsicherheit der Träger hinsichtlich ihrer zukünftigen finanziellen Situation. Die Kompensation von Ertragsausfällen durch die Schutzschirme wird als unzureichend angesehen.

WBS GRUPPE hat 1.000 Arbeitnehmende zu ihrer Arbeitssituation seit der Corona-Krise und zu Weiterbildungen befragt. 50 Prozent der Befragten konnten aus dem Homeoffice arbeiten und nur sieben Prozent der Kurzarbeitenden nutzten die Zeit für geförderte Weiterbildungen.

9,3 Prozent gemeldete Bewerber*innen für Berufsausbildungsstellen weniger in Deutschland als ein Jahr zuvor; darunter 21,0 Prozent einmündende Bewerber*innen weniger als ein Jahr zuvor. 8,9 Prozent gemeldete betriebliche Berufsausbildungsstellen in Deutschland weniger als ein Jahr zuvor; darunter 12,2 Prozent rechnerisch besetzte (oder stornierte) betriebliche Berufsausbildungsstellen weniger als ein Jahr zuvor.

Wie geht es in Deutschland weiter in Zeiten der Corona-Krise? Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, freut sich zwar, dass die Konjunktur wieder stabiler wird – er warnt aber auch, eine zweite Welle müsse unter allen Umständen vermieden werden.

Eine Auswertung des Jobportals Indeed zeigt: Die vor der Krise heiß umkämpften IT-Experten müssen jetzt vermehrt selbst nach Jobs suchen. Außerdem sind die Stellenausschreibungen rückläufig.

Die tertiäre Bildung an der Schnittstelle von beruflicher und akademischer Ausbildung sei ein sich dynamisch entwickelnder Bildungsbereich, betont die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion zur Zukunft des dualen Studiums.

Der Medien- und IT-Branchenverband bremen digitalmedia e. V., die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa und das Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) präsentieren Ergebnisse der Studie.

„Betroffen sind auch ausgerechnet diejenigen, die eben noch als Helden gefeiert wurden“, sagt Arbeitsmarktexpertin Sabine Zimmermann, DIE LINKE, und fordert höhere Mindestlöhne für Reinigungskräfte und Beschäftigte im Einzelhandel.

Die Rezession setzt den Arbeitsmarkt unter enormen Druck. Hunderttausende Jobs sind in Gefahr, Millionen bereits in Kurzarbeit. Hilft Lohnzurückhaltung dabei, jetzt Arbeitsplätze zu retten?

Die Arbeitslosigkeit im Land Bremen ist so hoch wie seit 13 Jahren nicht mehr. Im Durchschnitt waren im Jahr 2020 mehr als 42.600 Bremer arbeitslos, nicht nur wegen der Pandemie.

Der Arbeitsmarkt wird schwieriger für Berufseinsteiger, die große Freiheit des Reisens und Partymachens ist vorerst vorbei. Meine Altersgruppe wird im Stich gelassen, sagt der Jugendparlamentarier Philipp Köhler. Junge Leute haben viele Trümpfe in der Hand, sagt dagegen die Sozialwissenschaftlerin Annelies Blom.

Durch den Dienstleistungssektor geprägte Kreise mit bereits angespanntem Arbeitsmarkt bekommen die Krise in Form von gestiegener Arbeitslosigkeit besonders deutlich zu spüren. Der milde Anstieg an Arbeitslosigkeit in industriell geprägten Kreisen lässt sich zu einem großen Teil auf den resoluten Einsatz von Kurzarbeit im Verarbeitenden Gewerbe zurückführen, schreibt das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW).

Fleischindustrie, Einzelhandel oder Gastronomie: Seit Anfang des Jahrtausends habe man in Deutschland einen stark expandierenden Niedriglohnsektor, kritisiert der Arbeitsmarktexperte Gerhard Bosch, Arbeits- und Wirtschaftssoziologe an der Universität Duisburg-Essen.

Eine neue monatliche Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) über Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona liefern erste empirische Befunde zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Beschäftigung älterer Erwerbspersonen.

Sind höhere Beschäftigungs- und niedrigere Arbeitslosenquoten tatsächlich auch mit besseren Erwerbschancen verbunden? Was ist aus dem Versprechen wirksamerer Dienstleistungen am Arbeitsmarkt geworden, was ist von der Arbeitslosenversicherung übrig geblieben? Das aktuelle Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen hinterfragt derartige Deutungen, indem es die jüngsten Entwicklungen am deutschen Arbeitsmarkt in größeren Zusammenhängen betrachtet.

Das Fraunhofer IAO hat gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) die Einflüsse virtueller Arbeit, insbesondere dem Homeoffice, auf die Unternehmenspraxis untersucht und die Ergebnisse in der Studie »Arbeiten in der Corona-Pandemie – Auf dem Weg zum New Normal« veröffentlicht.

2019 hat die Bundesagentur für Arbeit rund 1,15 Millionen Abgänge aus der Langzeitarbeitslosigkeit gezählt, darunter 123.800 in den ersten und 42.400 in den zweiten Arbeitsmarkt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor.

Eine längere Bezugsdauer sollte unbedingt mit einer stärkeren Qualifizierung der in Kurzarbeit befindlichen Beschäftigten verbunden sein. Entsprechende Regelungen lassen sich durchaus so ausgestalten, dass sie für die betroffenen Betriebe praktikabel sind.

Wegen der Coronapandemie wurden in den vergangenen Monaten auch die Hartz-IV-Sanktionen ausgesetzt. Damit ist nun Schluss. Sozialverbände sind empört und haben eine großangelegte Kampagne gestartet.