
Von der Gesamtzahl der rund 69.000 Beschäftigten in den Agenturen für Arbeit können etwa 6.900 Beschäftigte ihre Tätigkeit nicht im Homeoffice ausüben. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Von der Gesamtzahl der rund 69.000 Beschäftigten in den Agenturen für Arbeit können etwa 6.900 Beschäftigte ihre Tätigkeit nicht im Homeoffice ausüben. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Aktuelle Daten, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).
Ausbildungsquoten in den 15 Großstädten − Dezember 2016 bis 2019 und Juni 2017 bis 2020

Insgesamt wurden rund 20.400 Langzeitarbeitslose im Rahmen des Programms gefördert (2015-2020). Den Ergebnissen der Evaluation zufolge sind die Elemente des Programms erfolgreich. Das soziale Teilhabeempfinden der Geförderten pendelte sich nach anfänglich überraschend hohen Werten auf einem Niveau zwischen dem von Erwerbslosen und Erwerbstätigen ein und konnte somit insgesamt gesteigert werden.

Wer Unterstützung bei der Ausbildung von Jugendlichen braucht, kann mit Hilfe von der Arbeitsagentur rechnen. Eine Zahnärztin aus Bremerhaven nahm das Angebot der Assistierten Ausbildung in Anspruch – und ist hochzufrieden mit ihrer neuen Mitarbeiterin.

Überdurchschnittlich stark stieg gegenüber März 2020 die Zahl der registrierten Langzeitarbeitslosen in den 15 Großstädten. Während die Zahl der registrierten Langzeitarbeitslosen im Bundesgebiet ohne diese 15 Großstädte um 41,3 Prozent stieg, stieg sie in den 15 Großstädten um 58,8 Prozent.

Die aktuellen Daten für März 2021, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

„Im März gab es am Arbeitsmarkt eine spürbare Frühjahrsbelebung – und das, obwohl die Infektionen steigen und die Einschränkungen für einige Wirtschaftsbereiche nach wie vor bestehen. Insgesamt zeigt der Arbeitsmarkt aber weiter sehr deutliche Spuren der nun seit einem Jahr andauernden Krise.“ Das sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Junge Menschen klagen in der Corona-Zeit über psychische Probleme, Vereinsamung und Zukunftsängste. Das gilt besonders für diejenigen mit finanziellen Sorgen. Von der Politik fühlen sie sich im Stich gelassen.

Männer arbeiten im Durchschnitt neun Stunden pro Woche mehr als Frauen. Dabei möchten mehr Männer als Frauen ihre Arbeitszeit reduzieren und andererseits mehr Frauen als Männer ihre Arbeitszeit ausweiten. Damit besteht Potenzial zur Angleichung der Arbeitszeiten zwischen den Geschlechtern.

Die deutschen Unternehmen wollen zunehmend neue Mitarbeiter*innen einstellen. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im März kräftig gestiegen und steht bei 97,6 Punkten. Das ist der höchste Wert seit Februar 2020. Der Arbeitsmarkt setzt zur Erholung an, trotz des Lockdowns.

Das Modell der Vier-Tage-Woche wird viel diskutiert. Befürworter sagen, es steigere Motivation und Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer. In Spanien startet bald ein Modellprojekt.

Trotz schwierigerer und veränderter Rahmenbedingungen ist es gelungen, für Menschen mit Behinderungen auch während der Pandemie ein Informations-, Beratungs- und Maßnahmenangebot auf hohem Niveau sicherzustellen und fortzuführen. Das betont die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Die Bundesregierung sieht derzeit keinen Anlass, am Modell der sogenannten Optionskommunen (Jobcenter in Trägerschaft der Kommunen und nicht der Bundesagentur für Arbeit) zu rütteln. Das schreibt sie in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Für einen besseren Einstieg von Erwerbslosen in den Arbeitsmarkt setzt sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag ein. Vor dem Hintergrund der sich durch die Corona-Krise verschlechternden Situation auf dem Arbeitsmarkt müssten sowohl der Berufseinstieg für junge Menschen als auch generell der Wiedereinstieg in Beschäftigung neu justiert werden.

Erstmals seit Beginn der Erhebung im Jahr 2007 gehen die Nominallöhne im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr zurück. Die gesamtwirtschaftliche Lohnentwicklung 2020 war stark durch den vermehrten Einsatz von Kurzarbeit im Zuge der Corona-Krise beeinflusst: Kurzarbeit reduziert die bezahlte Wochenarbeitszeit und damit den Bruttomonatsverdienst.

In der Pandemie haben überraschend viele kleine Betriebe die Kurzarbeit als Weiterbildungszeit eingesetzt. Sie geben im Schnitt auch mehr Geld dafür aus als Großunternehmen.

Hartz IV ist seit seinem Inkrafttreten im Jahr 2005 ein Dauerbrenner der arbeitsmarktpolitischen Diskussion, an dem sich die Geister immer wieder scheiden. Die Positionen reichen von „Armut und Ausgrenzung per Gesetz“ bis hin zum „Garanten für den Arbeitsmarktaufschwung“.

Arbeitsmarktforscher warnen davor, dass mehr Menschen lange ohne Job sein werden. Auch auf dem sozialen Arbeitsmarkt hinterlässt die Krise Spuren.

Die Zahl der Ausbildungsanfänger könnte in diesem Jahr auf einen historischen Tiefstand sinken, prognostiziert eine Studie. Und auf die raren Plätze haben es vermehrt Abiturienten abgesehen. Schwache Schüler landen leicht im Abseits.

Das FiBS schätzt, dass dieses Jahr nur noch rund 430.000 Ausbildungsverträge im dualen System unterschrieben werden könnten. Das sind fast 100.000 weniger als noch 2019 und 35.000 weniger als 2020.