Mehr Ungleichheit, weniger politische Teilhabe

Seit 2010 ist die Ungleichheit der Einkommen in Deutschland deutlich gestiegen, ab 2018 hat sich der Zuwachs an Ungleichheit noch einmal spürbar beschleunigt. Parallel dazu hat die gesellschaftliche Polarisierung zugenommen: Je niedriger das Einkommen, desto geringer sind Wahlbeteiligung und Vertrauen in staatliche und demokratische Institutionen. Anmerkung des Säzzers: Vor allem Abb. 4 auf Seite 11 des Berichts macht deutlich: Die ökonomische Lebenslage (Armut) treibt die Wählerinnen und Wähler zur AfD. Das bedeutet: Wer den Einfluss der AfD zurückdrängen will, muss hier ansetzen; alles andere ist (leeres) Geschwätz?

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Die neue Härte des Sozialstaats

Mit der geplanten Bürgergeldreform verabschiedet sich die Bundesregierung von der Idee eines Sozialstaats, der auf Vertrauen und Befähigung setzt. Unter dem Deckmantel einer „effizienteren Reintegration in den Arbeitsmarkt“ kehrt sie zurück zu einer Politik des Misstrauens: Sanktionen, verkürzte Karenzzeiten und die Abschaffung von Schonvermögen stehen für eine neue Härte – und für eine alte Logik.

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Beschäftigtenzahlen in Berufen der Kranken- und Altenpflege

Im Dezember vergangenen Jahres sind laut Bundesregierung rund 1,26 Millionen Menschen in Berufen der „Gesundheits- und Krankenpflege, Rettungsdienst und Geburtshilfe“ sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen und rund 647.000 in Berufen der „Altenpflege“, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion ausführt.

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Arbeitsmarkt im November 2025

„Die Schwäche der Konjunktur hält an und der Arbeitsmarkt bleibt ohne Schwung. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im November saisonüblich abgenommen. Die Zahl der Beschäftigten stagniert und die Arbeitskräftenachfrage bleibt verhalten“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

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Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt lesen

Im Herbst der Reformen eine starke Sozialpolitik für alle Menschen sicherstellen, statt die Gesellschaft zu spalten!

Die SPD Stadt Bre­men be­kennt sich un­ein­ge­schränkt zu ei­nem star­ken, hand­lungs­fä­hi­gen und so­li­da­ri­schen So­zi­al­staat. Er ist Grund­la­ge un­se­res ge­sell­schaft­li­chen Zu­sam­men­halts und un­se­rer De­mo­kra­tie.

Be­schluss des UB-Vor­stands zur So­zi­al­po­li­tik lesen