
Nie waren Menschen mit Einwanderungsgeschichte in NRW höher gebildet, nie waren mehr von ihnen erwerbstätig. Das zeigen neue Daten, die das nordrhein-westfälische Integrationsministerium.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Nie waren Menschen mit Einwanderungsgeschichte in NRW höher gebildet, nie waren mehr von ihnen erwerbstätig. Das zeigen neue Daten, die das nordrhein-westfälische Integrationsministerium.

Muslimische, schwarze und asiatische Menschen in Deutschland sind häufiger von Armut bedroht als weiße Personen. Und das sogar als Akademiker mit Vollzeitjobs. Eine Kolumne von Marcel Fratzscher, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Sie wollen mehr Job-Anreize für Stütze-Bezieher. Damit das klappt, fordert Landkreistag-Boss Reinhard Sager weniger Stütze für Arbeitsunwillige. „Wir möchten, dass Leistungskürzungen vom ersten Moment an möglich sind, wenn jemand einen wichtigen Termin im Jobcenter nicht wahrnimmt und ohne Grund nicht erscheint. Dann sollte das Bürgergeld gekürzt werden können.“ Anmerkung des Säzzers: Eine Titelzeile, um zu hetzen, auch wenn der Inhalt das nicht hergibt.

Im September 2023 sind nach Angaben der Bundesregierung 162.000 Frauen und Männer mit ukrainischer Staatsangehörigkeit in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen. Ein Jahr zuvor waren es rund 118.000, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervorgeht.

Von Januar bis April 2024 wurden 24,4 Prozent mehr Asylentschiedne als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Januar bis April 2023). Die Zahl der Anerkennungen als Flüchtling stieg dabei um lediglich 4,6 Prozent).

Mehr als 73 000 Azubi-Stellen konnten 2023 nicht besetzt werden. Auf der anderen Seite gehen viele motivierte Bewerber leer aus. Das Grundproblem: Häufig passen Angebot und Nachfrage nicht zusammen.

In Frankfurt trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Bereichen des SGB II, um einen neuen Prozess für den Übergang der Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) von den Jobcentern zur Agentur für Arbeit zu gestalten.

Das Statistik-Portal bietet die aktuelle Daten, insbesondere auch zu Aus-und Weieterbildung sowie zu Beschäftigung und Arbeitsbedingungen.

Auffallend gegenüber der Vor-Corona-Zeit sind die deutlich höheren und steigenden Ausgaben für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) in den Jahren 2023 und 2024.

Der Berufsbildungsbericht bildet einmal im Jahr die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt ab und dient der Öffentlichkeit als Diskussionsgrundlage zur beruflichen Bildung.

Zu ihrer jährlichen gemeinsamen Sitzung kamen der Senat und der Vorstand sowie die Geschäftsführung der Handwerkskammer Bremen im Kompetenzzentrum Handwerk gGmbH, dem „Bildungshaus“ der Kammer in der Schongauer Straße, zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen Fragen rund um die Sicherung des Nachwuchses für das Handwerk.

Zu einem Meinungsaustausch haben sich Bürgermeister Andreas Bovenschulte und die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Claudia Schilling, mit dem Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA) getroffen. Teil der Delegation der Bundesagentur war auch die Vorstandsvorsitzende Andrea Nahles.

Medizinische Einrichtungen in Deutschland leiden bereits seit Jahren unter einem Mangel an Pflegefachkräften. Die ausgebildeten Pflegekräfte stehen an erster Position unter allen Berufsgruppen mit einem Engpass. Um diesem Mangel zu begegnen, lohnt ein Blick darauf, wer in Deutschland diesen Beruf ergreift.

Auf dieser Sitzung der Deputation für Arbeit sind folgende Vorlagen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse:
Aufstellung der Haushalte 2024/2025 – Produktplan 31 (Arbeit)
21/2026 Beschlussvorlage
21/2026 Anlage
Weitere Haushaltsunterlagen
Produktbereichscontrollingbericht 2023 (Gesamtjahr) für den Produktplan 31 – Arbeit
21/2027 Beschlussvorlage
21/2027 Anlage
Umsetzung des Gesetzes zur Errichtung eines Ausbildungsunterstützungsfonds im Land Bremen (AusbUFG) − Beauftragung eines IT-Verfahrens und Herstellung einer Verwaltungsorganisation zur Sachbearbeitung des IT-Verfahrens
21/2028 Beschlussvorlage
21/2028 Anlage 1
21/2028 Anlage 2
Ausschöpfung der Eingliederungstitel 2023 in den Jobcentern Bremen und Bremerhaven
21/2029 Beschlussvorlage
Bericht für das Jahr 2023 zur Umsetzung des Programms „Bremische Aufstiegsfortbildungs-Prämie“
21/2030 Beschlussvorlage
Weiterbildungsportal Bremen (Berichtsbitte der Fraktion der FDP)
21/2031 Beschlussvorlage


Das Gesetz müsse auch in der öffentlich geförderten Weiterbildung sicherstellen, dass Aufträge nur noch an Unternehmen vergeben werden, die sich an Tarifverträge halten und sich nicht durch Lohndumping einen wirtschaftlichen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Die Vergabepraxis der Bundesagentur für Arbeit (BA) bevorzuge bisher in der beruflichen Weiterbildung in der Regel das billigste Angebot.

Zu wenig Anreize, um eine Arbeit aufzunehmen – eine Studie des Ökonomen Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) belegt nun diese Kritik am Bürgergeld. Bis zu 30.000 Jobs im Jahr würden deshalb nicht angetreten. Dennoch wäre eine Rückkehr zu Hartz IV schädlich. Anmerkung des Säzzers: Eine Änderung von 6 Prozent bei aktueller Wirtschaftslage ist Grundlage für diese Aussage. Valide oder doch nur Schwankungsbreite?

Der Plan sieht u.a. neue Berufsbildungszentren, nationale Qualifikationsstrategien und eine stärkere Kooperation zwischen Berufsbildung und Arbeitgeber vor.

Was bedeuten die absehbaren Transformationsprozesse der kommenden Jahrzehnte auf regionaler Ebene und wie können sie gemeistert werden? Antworten auf diese Fragen gab der IWH/IAB-Workshop zur Arbeitsmarktpolitik.

Deutsche Unternehmen klagen über fehlende Arbeitskräfte. Gleichzeitig gibt es 2,8 Millionen Arbeitslose. Wie kann das sein? Wollen diese Menschen nicht arbeiten, oder können sie es nicht? Ein Beitrag u.a. aus dem Jobcenter Bremerhaven.

Wie wollen wir zukünftig arbeiten und vor allem: wann? In Bremer Betrieben werden neue Modelle ausprobiert – zum Beispiel die Vier-Tage-Woche.