Kritik an Heils Job-Plänen

Hunderttausende Menschen in Deutschland sind dauerhaft arbeitslos. Heute will das Kabinett einen Gesetzentwurf beschließen, der Abhilfe schaffen soll. Kritik gibt es trotzdem.

Das neue Teilhabechancengesetz soll “den verfestigten Sockel [von Langzeitarbeitslosen] aufbrechen,” so Bundesarbeitsminister Hubertus Heil von der SPD im ZDF-Morgenmagazin.

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Neues Regelinstrument: Doch keine Teilhabe „für alle“

Die Vorstellung des Arbeitsministeriums zum neuen Regelinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ werden immer konkreter. Und  damit die Zielgruppe immer kleiner, sagt “O-Ton Arbeitsmarkt”.

Wie aus dem unveröffentlichten Referentenentwurf vom 29. Juni 2018 hervorgeht, sollen jetzt nur noch Personen gefördert werden dürfen, die mindestens sieben Jahre Hartz-IV-Leistungen bezogen haben. Außerdem soll der Lohnkostenzuschuss auf Höhe des Mindestlohns begrenzt werden.

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Langzeitarbeitslose Bewerber aus betrieblicher Perspektive: Zuverlässigkeit ist wichtiger als fachliche Qualifikation

Aktuell suchen viele Betriebe nach Fachkräften und manche Stellen bleiben längere Zeit unbesetzt, obwohl im Jahresdurchschnitt 2018 voraussichtlich gut 2,3 Millionen Menschen arbeitslos sind. Etwa 850.000 von ihnen haben seit einem Jahr oder länger keinen Job.

Eine Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt die betriebliche Sicht auf langzeitarbeitslose Bewerber: Wie schätzen Personalverantwortliche sie im Vergleich zu anderen Bewerbern ein, welche Merkmale spielen bei der Personalauswahl eine Rolle und wie könnten ihre Einstellungschancen verbessert werden?

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Neuer Referentenentwurf: 10. SGB II-ÄndG – Teilhabechancengesetz

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat mit Bearbeitungsstand vom 29.06.2018 einen neuen Referentenentwurf für das neue Arbeitsmarktinstrument des Bundes für Langzeitarbeitslose vorgelegt. Die Vorgängerversion hatte als Erstelldatum den 11.06.2018.

Die wesentliche und substanzielle Änderung gegenüber der Vorgängerversion ist, dass die geforderte Leistungsbezugsdauer jetzt auf mindestens sieben – statt bislang sechs – Jahre erhöht werden soll.

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